Optische Experimente (1)

Als Schwabe sammelt sich immer so einiges an, das man ja noch gebrauchen könnte. Was war vorhanden:

  • Ein Objektivtubus einer Klappkamera ohne Linsen aber mit  Blende . Der Verschluss wurde provisorisch von außen blockiert
  • Eine 23mm Konkav-Konvexlinse, Brennweite unbekannt
  • Patafix

Das Ergebnis: 

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Fotobücher – Klassiker der Fotografie die einen prägen

Alles wird immer schnelllebiger, gestern hipp, heute normal und morgen aus der Mode. Das kann man auch über die Fotoliteratur sagen. Der Kamerabücher sind tausende, schnell zusammengestrickt und auf den Markt geworfen, denn nach einigen Monaten sind diese unverkäuflich. Wenn man ehrlich ist, sind dies Kamerabücher nicht als bunte Bedienungsanleitungen. Nach 5 Jahren kann man diese entsorgen, da der Inhalt nicht mehr relevant ist.

Aber Stopp, es gibt Fotobücher, die kann man auch noch nach Jahrzehnten  in die Hand nehmen und lernt immer wieder etwas dazu. Das sind die sogenannten Klassiker.

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Voigtländer Color-Skopar 1:3,5/50

Das Objektiv ist nur als Objektivrumpf ohne Fokusschnecke aber mit funktionierender Blende als Beifang bei mir angekommen.  Wegwerfen habe ich nicht übers Herz gebracht und so habe ich diese Linse mit einem selbst konstruierten und per 3D Drucker ausgedrucktem Adapter auf M42 short adaptiert.

Hier ein Eindruck von der Kombination an der Sony NEX 3A:

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AGFA Color-Apotar 1:3,9/60

Name: AGFA COLOR-APOTAR 1:3,9/90
Gewicht: 100g
Blende: 3,9-22, 5 Lamellen
Schärfebereich: ca. 90cm bis Unendlich
Optischer Aufbau: 3-Linser in 3 Gruppen.

Die Fokusierung erfolgt über die Frontlinse.

Das Objektiv stammt von einer Agfa Isoly III, einer 4×4 cm Mittelformatkamera und wurde auf M42 adaptiert.

Das Objektiv von vorne:

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Smartphone – Eine ambivalente Beziehung als Photograph

Fast jeder hat es, ein Smartphone. Für den einen inzwischen unentbehrlich, ein Verlust ist gleichbedeutend dem Verlust der digitalen Identität, für den anderen ein total überfrachtetes mobiles Telefon.

Als Amateurphotograph interessiert mich vor allem die Fotofähigkeit eines Smartphones. So habe ich mir ein Huawei P20 zugelegt, die Auswahl erfolgte aufgrund des Kameramoduls von Leica und der RAW Fähigkeit.

Aber wenn ich ehrlich bin, war es ein mehr haben wollen, als dass ich das Smartphone zum ernsthaften Fotografieren verwende. Ok, ab und zu ein Schnappschuss aber dann folgt lange nichts. Dafür hätte auch ein einfacheres Smartphone ausgereicht.

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Warschau bei Nacht

Kamera/Cam: Sony NEX 7
Objektiv/Lens: Sigma 19mm 2.8 EX DN #1
Raw-Konverter: darktable 2.6.0
Bildbearbeitungsprogramm: GIMP 2.10.8

Am Abend während einer Dienstreise 2016 in Warschau entstanden. Das Wetter war fürchterlich nasskalt.

 

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Das Bessere ist der Feind des Guten – Oder die Kamerahersteller schaufeln sich ihr eigenes Grab

Was hat morgen noch Bestand, das heute noch hip und in ist?

Ich denke da an die Kamerasparte von Samsung. Waren auf einem guten Weg mit der NX und NX mini Kameraserie vor allem die NX1 war vielversprechend. Dann von heute auf morgen, der komplette Ausstieg aus dem Kameramarkt.

Wer viel Geld in diese Serie gesteckt hat, der ist nun der Gelackmeierte. Er kann noch ein paar Jahre seine Ausrüstung verwenden, aber dann dienen die Objektive nur noch als Briefbeschwerer oder er verkauft noch schnell die Ausrüstung mit großem Preisabschlag.

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Das 1€ Photo-Projekt

Jetzt haltet mich nicht für ganz verrückt, aber heute Nacht konnte ich nicht gleich einschlafen und meine Gedanken schweiften um ein “cracy”  Photoprojekt.

Wie leistungsfähig ist eigentlich ein Objektiv, das man für 1 € in der Bucht ergattert hat?

Es gibt nur eine Bedingung:

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Mit diesem Bild fing alles an

Meine erste digitale Kamera für Wechselobjektive war die Canon EOS 600D.  Ich erinnerte mich an meine alte Porst Kamera mit einigen Objektiven . Nach einigem Suchen fand ich diese in der Rumpelkammer. In meiner Naivität hatte ich gedacht, man kann dieses einfach so an die 600D anschließen. 🙂

Aber oh weh, es ging nicht. Aber mein Ehrgeiz war geweckt.

Nach einigem nachforschen hatte ich den Bajonett-Typ herausgefunden, es war der Pentax-K Anschluss. Toll, was nun.

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Megapixelwahn

Kaum hat man eine Kamera mit einer Sensorauflösung von 50 Megapixel gekauft, kommt eine neue mit 100 Megapixel auf den Markt oder gar 1 Gigapixel. Man fühlt sich mit seiner Kamera auf einmal minderbemittelt und und schielt auf die neue. Die Marketingjungs von den Kameraherstellern freut das.

Der Megapixelwahn geht mit Nachteilen einher, die natürlich nicht erwähnt werden, z.B. schlechteres Rauschverhalten.

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Schneegestöber

Kamera/Cam: Sony NEX 7
Objektiv/Lens: Color Minotar 2.8 35mm adaptiert auf E-Mount #103
Raw-Konverter: darktable 2.6.0
Bildbearbeitungsprogramm: GIMP 2.10.8

Schnee!! Und das im Flachland. Schnell die Kamera geschnappt, 6% Akkufüllgrad und drauf gehalten, bevor die Pracht wieder weg schmilzt und der Akku schlapp macht.

 

#1: Die Linse war wohl beschlagen, aber das bringt gerade den richtigen Touch.

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Lichtspiele – Malen mit Licht (1)

Kamera/Cam: Sony NEX C3
Objektiv/Lens: Simpson-Chicago f=1.6 51 mm Projektionsobjektiv adaptiert mit 3D-Druck Adapter auf M42 short #205

Neckarfront in Tübingen, auf nah fokussiert. Interessant wie sich die Unschärfekreise zum Rand hin verzerren. Das Objektiv ist ja auch nicht für das APS-C Format gerechnet, sondern für Super 8 Filme.

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Digitale Dunkelkammer ausgereizt (2)

Kamera/Cam: Sony NEX C3
Objektiv/Lens: Simpson-Chicago f=1.6 51 mm Projektionsobjektiv adaptiert mit 3D-Druck Adapter auf M42 short #205

Die folgenden Bilder sind in darktable bearbeitet worden. Die Einstellungen habe ich mir nicht gemerkt, da ich mit den Reglern herum gespielt habe, bis mir das (Zwischen-)Ergebnis gefallen hat. Alle Bilder wurden mit GIMP verkleinert aber nicht weiter bearbeitet.

#4: Blaue Stunde

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Digitale Dunkelkammer ausgereizt (1)

Kamera/Cam: Sony NEX C3
Objektiv/Lens: Simpson-Chicago f=1.6 51 mm Projektionsobjektiv adaptiert mit 3D-Druck Adapter auf M42 short #205

Der Spiel- und Spaßtrieb ist mit mir heute durchgegangen. Wie schon im Beitrag Tübingen bei Nacht (1) angedeutet, ist das Objektiv so schräg unterwegs, dass es schon wieder interessant ist, mit den Bildergebnissen in der digitalen Dunkelkammer (darktable und GIMP) zu experimentieren.

Zu Beginn die Ausgangslage:

#1: JPG out of Cam (ooC) mit GIMP verkleinert. Ansonsten keine weitere Bearbeitung.

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