Mit jedem leeren Gurkenglas mit >750 ml beginnt ein neuer Verusch. Ich abe Split, Steine, einen Farn, der sich in einer Pflasterfuge wuchs mit hinein gesetz. Dazu Samen von Löwenzahn und Primelchen (nicht ganz ausgereift). Dazu noch anderes Fugenezugs. Dazu abgefallene Nadeln von meiner Himalaya Zeder.
Nein, es geht nicht um eine Freistellung in der Arbeit oder so. Es geht um die Freistellung eines Objektes, so dass nichts anderes davon ablenkt. Das geht am Besten mit einem lichtstarken Objektiv oder einem Teleobjektiv.
Um meinen fotografischen Standort zu bestimmen habe ich mir einige Fragen gestellt. Keine Sorge, ich führe (noch) keine Selbstgespräche.
Zuerst die Fragen, die Ihr Euch gerne auch selber stellen dürft und diese hier als Kommentar oder bei Euch auf Eurem Blog beantworten dürft (dann bitte einen Link zu Eurem Beitrag hinterlassen).
Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert?
Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen?
Bin ich in meiner Krativität stehen geblieben, wenn ja, wo und wann bin ich falsch abgebogen?
Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst?
Was bedeuten für mich Fotoregeln?
Welche befolge ich typischerweise?
Nun möchte ich für mich und für Euch die obigen Fragen beantworten.
Vor sieben Jahren schon mal veröffentlicht, man wie die Zeit dahinfliegt:
Meine erste digitale Kamera für Wechselobjektive war die Canon EOS 600D. Ich erinnerte mich an meine alte Porst Kamera mit einigen Objektiven . Nach einigem Suchen fand ich diese in der Rumpelkammer. In meiner Naivität hatte ich gedacht, man kann dieses einfach so an die 600D anschließen. 🙂
Aber oh weh, es ging nicht. Aber mein Ehrgeiz war geweckt.
Nach einigem nachforschen hatte ich den Bajonett-Typ herausgefunden, es war der Pentax-K Anschluss. Toll, was nun.
Wer kennt es nicht. Auf einmal macht das Fotografieren keinen Spaß mehr, es artet in Stress aus. Dann gibt es noch andere Dinge, die wichtiger sind als das Hobby. Was tun? Hobby aufgeben? Damit auch das Bloggen? Ich möchte Euch auf die Reise ins Kreativitätsloch mitnehmen und wie ich hoffentlich wieder dort rauskomme. Wenn Ihr ähnliches erlebt habt, würde ich mich freuen wenn Ihr das mitteilen würdet. Vielleicht entsteht dadurch eine Krativitätslochselbsthilfegruppe (KLSHG). Wie fing alles an?
Wie einige sicherlich mitbekommen haben, gibt Sanda (fotolaune.de) nach 20 Jahren die Bloggerei auf und wird Ihre Bilder auf einer neuen Webseite (sh-fotografie-saar.de) in Alben und Galerien zeigen.
So weit so gut, als plötzlich eine Mail von Sandra kam, ob ich nicht gegen Portoübernahme von Ihr einige alte Objektive haben möchte.
Und dann kam gestern das Packet an, boah, habe ich Augen gemacht. 🙃 17 Objektive waren sauber verpackt darin enthalten, einige von diesen hatte ich bisher noch nicht in den Händen gehabt.
So heizt man beim Löwen wieder den Altglasvirus an.😁 Da kann ich nur vielen vielen Dank sagen, die Vorweihnachtliche Überraschung ist Dir mehr als gelungen.
Und nun seht selber, was für Linsen dabei sind (15 davon haben einen M42 Anschluss und passen daher auf die verschiedensten Kameras bei mir.
Aber es gibt momentan zu viele alte und neue Baustellen. Der Balkon muss unerwartet dringend saniert werden. In der Arbeit darf ich eine Kollegin im Mutterschutz und Erziehungszeit (das gönne ich Ihr von Herzen) zusätzlich zu meiner Altersteilzeit vertreten. Dann startet in den nächsten Tagen das Projekt Großeltern, ein Implantat möchte auch eingesetzt werden, der Garten schreit nach dem Gärtner, das Haus möchte einen Renovierer sehen … den restlichen Kleingruscht erwähne ich schon gar nicht mehr …
Immerhin habe ich meinen 3D Drucker in Betrieb genommen und neu kalibriert. @Buchalov: PPP wird eine interessante Erweiterung erfahren, nicht das was Du vielleicht denkst … gib mir noch 1-2 Wochen Zeit.
Keine Sorge lieber Tiger, der Löwe wird weiterhin Roarrrr machen …
Diese Frage stellte Nati in einem Kommentar über mein etwas schräges Hobby alte Kameras auszuschlachten und die Linsen dann zu adaptieren.
Das wird eine längere Geschichte. Machen wir eine Zeitreise zurück.
Als ich so um die 20 Jahre alt war, da hatte ich mir mal eine PORST Spiegelreflex Kamera mit 2 Objektiven zugelegt. Damit bin ich nie klar gekommen. ASA, Belichtung, Blende und ähnliches waren und blieben für mich böhmische Dörfer. Daher habe ich die Fotografiererei sehr schnell an den Nagel gehängt.
Mein Großvater hatte eine Agfa Clack Mittelformatkamera mit Rollfilm, der machte damit viel bessere Bilder als ich damals.
Erst als sich das erste Kind ankündigte hatte ich mir damals eine „Vollautomatische“ analoge Kamera zugelegt, es war eine Olympus µ, die irgendwo noch herumliegen müsste.
Damals knipste ich mehr als das ich fotografierte, Bildaufbau, etc. waren unbekannt, Hauptsache scharf, keine roten Augen und offene Augen, das war das Wichtigste.
Dann fixte mich ein Arbeitskollege mit seine digitalen Kamera an. Es war eine Canon PowerShot S40, die ich mir dann letztendlich ebenfalls kaufte. Hier hatte ich schon einmal darüber berichtet.
Bild #1 – Meine erste Digitalkamera
Diese Kamera ist weiterhin in meinem Besitzt und wird auch nicht ausgeschlachtet.