3D-Druck Adapter

Bild des Tages #37 — Ritsch-Ratsch-Klick Blümlein

Das Objek­tiv aus ein­er Ritsch-Ratsch-Klick Kam­era durfte zum Vit­a­min-D-Tanken-Spazier­gang an der Nikon 1 V1 dabei sein. Das C‑Mount Gewinde schwächelt sehr, so dass ich mir Gedanken über einen neuen Adapter machen muss.

Bild #37 — Ach wie das Gelb nach dem Win­ter gut tut.
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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #9

So und nun noch zum let­zten Teil mein­er 3D Druck­er Serie. Ich hoffe ich kon­nte ein wenig inter­esse bei Euch wecken.

Nach­dem ich mein adap­tierte Super­schw­ergewicht Visiomat 1,9/141 nun einige male ver­wen­det habe, habe ich einige Schwach­punk­te in meine Konzept erkannt.

Die Wand­stärke mit 2 mm ist ein­fach zu dünn, bei aus­ge­fahren­em Objek­tiv ver­formt sich der Außen­tubus um einige 10tel mm. Das reicht aus um die Fokuss­ch­necke verkan­nten zu lassen. Daher bin ich auf 4mm Wand­stärke zurück gegan­gen. Was natür­lich den Mate­ri­alein­satz und die Druckzeit verdoppelt.

Das Verkan­ten wird auch begün­stigt, wenn man das Gewinde der Fokuss­ch­necke bis fast ganz ans Ende führt (bish­er ca 5 mm Abstand). Nun bin ich auf 2 cm hoch gegangen.

Aus Vor­sicht hat­te ich den Durchmess­er für das zu adap­tierende Objek­tiv einige 10tel mm größer gewählt, mit dem Ergeb­nis, dass sich das Objek­tive um diesen Befes­ti­gungspunkt gedreht hat und mit der Zeit gelock­ert hat. Man hat­te immer ca. 0,2° Tilt gehabt. Nun bin ich auf das exak­te Maß von 62mm gegan­gen. Das Objek­tiv sitzt nun satt.

Hier ein Bild vom Mod­ell (Bild #1):

Bild #1

Übri­gens so ein Druck dauert ca 35 Stun­den, und ver­braucht ca. 30 Meter Fil­a­ment. Da muss man auf­passen, dass man aus­re­ichend Fil­a­ment auf der Rolle hat.

Wenn ich mal so richtig in Fahrt gekom­men bin, kommt das nach einiger Zeit her­aus (Bild #2):

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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #8

Beim drit­ten und damit let­zten zu adap­tieren­den Objek­tiv (EL-Nikkor N 2.8/50 #173) kam ich nur bis auf 7 m. Ups, das Auflage­maß stimmte nicht ganz, das Objek­tiv war wenige zehn­tel Mil­lime­ter zu weit vom Sen­sor entfernt.

Ich musste an den markierten Stellen ca 0,3mm Mate­r­i­al abschleifen (Bild #1) Ins­ge­samt bein­hal­tet meine Kon­struk­tion eine Reserve von ca 1,5mm zum Korrigieren.

Bild #1
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Adaption von Objektiven aus Ritsch-Ratsch Kameras

Nach einem Kom­men­tar auf den Beitrag Fotografie: Ich habe eine “Ritsch-Ratsch-Klick”! hat sich Hol­ger bei mir gemeldet und ange­fragt, ob ich nicht Bilder von Umbau dieser Objek­itve habe. Ich musste ein wenig im Archiv suchen und habe einige Bilder von den Umbaut­en gefunden.

Bilder die ich mit diesen Objek­tiv­en gemacht habe kann man unter fol­gen­den Tags find­en: #157 und #172 finden

Die Bilder #1-#3 zeigen ein aus­ge­bautes Objek­tiv aus ein­er Ritsch-Ratschkam­era. Ein Stre­ich­holz dient als Vergleichsmaßstab.

 

Bild #1 — Das aus­ge­baute Objek­tiv von oben
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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #6

Nun ist es an der Zeit erste Probe­fo­tos aufzunehmen, ggf. muss noch etwas am vorderen Teil abgeschlif­f­en werde, damit unendlich erre­icht wird.

Fan­gen wir mit dem AGFA Col­or-Mag­no­lar II an und schauen ob unendlich erre­icht wird:

Bild #1 ‑Unendlichkeit­stest

100% Auss­chnitt: (Bild #2)

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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #4

So es geht weit­er (incl. einiger kleiner­er Probleme)

Die M3 Maden­schrauben wer­den ohne Gewinde in den Tubus einge­dreht. Diese schnei­den sich das Gewinde sel­ber. Der Durchmess­er im Fil­a­ment ist bei unge­fähr 2,8mm. (Bild #1)

Bild #1

Hier­bei kommt es zum Rütlis­chwur für den Tubus. Hält das Fil­a­ment oder gibt es Ablö­sun­gen. Ups, lei­der an zwei Tuben bei mir so geschehen (Bild #2)

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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #3

Nun geht es ans Bear­beit­en der Rohlinge:

Als erstes habe ich die Stützstruk­turen, Raft und Skirt ent­fer­nt. Dafür eignet sich sehr gut ein flach­er Stech­bei­t­el (Bild #1).

Bild #1

Da der Stech­bei­t­el und das Mate­r­i­al sehr schar­fkantig sind, muss man halt ein wenig vor­sichtiger an die Sach­er herangehen.

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DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #1

Es ist Euch sich­er schon aufge­fall­en, dass ich einen 3D Druck­er für meine Alt­glasadap­tier­errei einsetze.

Ich will Euch ein­fach ein­mal mit­nehmen, wie so ein Adapter entste­ht und welche Arbeitss­chritte zu machen sind.

Für mich als Open­Source Fan kamen daher nur CAD Pro­gramme in Frage, die unter solch­er ein­er Lizenz entwick­elt werden.

Die Wahl fiel bei mir auf OpenSCAD.

Dafür habe ich ein gener­isches Pro­gramm geschrieben, in dem ich die Aufla­gen­höhe, den zu adap­tieren­den Ojek­tiv­durchmess­er angebe. Nach ca 10–20 Minuten ist das Ren­der­ing fertig.

Das daraus ent­standene .stl-File wan­dle ich mit­tels Simplify3D in Maschi­nen­code für den 3D Druck­er um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Druck­er, nach dem Aufheizen (Druck­bett muss ca. 85 C erre­ichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. Für die Spezial­is­ten: ich drucke auf 1,2 mm Car­bon­plat­te die auf ein­er 6mm dick­en plange­fräste Alu­plat­te gek­lebt ist, die dann auf der Heiz­plat­te aufliegt.

Für die Beispiel­bilder habe ich 3 dieser Adapter auf ein­mal aus­ge­druckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind für ein Pro­jek­tion­sob­jek­tiv (Simp­son 2 inch f 1.6) und zwei V‑Objektive (AGFA Col­or-Mag­nolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorge­se­hen.

Links seht Ihr nun den kom­plet­ten unbear­beit­eten Druck, wie er von der Druck­plat­te abgenom­men wurde, rechts die dazuge­höri­gen Objektive.

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Vollpfosten, Hohlpfosten und Pfosten im Allgemeinen (2)

Dieses Bild ist im Rah­men von Swirlver­suche am Voll­for­mat ent­standen.  Ich komme immer mehr zum Schluss, dass die Struk­tur des Hin­ter­grun­des das Swirlver­hal­ten extrem beinflussen.

Bild #2a — H‑Träger + Eisen­stange — Wie soll man solch ein Pfos­tenge­bilde nur nennen?

Hier noch der runde Zuschnitt des Bildes:

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Ein adaptiertes Objektiv aus einer Ritsch-Ratsch Kamera

Weit­er 7 Bilder mit diesem “schrä­gen” Objek­tiv,  die Bilder sind am 16.12.2020 am Nach­mit­tag entstanden.

Bild #1 — Der Neckar bei Pliezhausen. Die Regen­bo­gen­far­ben rühren daher, dass ich gegen die Sonne fotografiert habe. Ganz prak­tisch, man hat gle­ich einen einge­baut­en Regenbogenfilter 😀

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Bild des Tages #5

Jet­zt ist völ­lig gagag DerA­ma­teur­Pho­to­graph, wird sich so mach­er denken. Jet­zt hängt der doch tat­säch­lich ein Swirlob­jek­tiv das ger­ade so einen APS‑C Sen­sor ausleuchtet an eine Vollformatkamera.

Und was macht man, wenn man nur so eine “schräge” Kom­bi­na­tion dabei hat und es traumhafte Motive ohne Ende gibt? In den Aller­w­ertesten beißen? 😀  Nö, das Beste draus machen und drauf los fotografieren.

Da der Sen­sor nicht kom­plett von dem Objek­tiv aus­geleuchtet wird, habe ich ver­schiedene Zuschnitte gewählt. Aber seht selbst.

Bild #5a — Mit einem kreis­run­den Zuschnitt holt man das meiste aus dem Bild heraus.

Son­nenauf­gang über der Schwäbis­chen Alb (links von der Sonne der Hohen Neuf­fen), Nebel im Tal, die Wolken …

So sieht das Bild unbeschnit­ten aus:

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Vollpfosten, Hohlpfosten und Pfosten im Allgemeinen (1)

Nach der dop­peldeuti­gen Bank­fim­mel Serie, ist es an der Zeit eine dop­peldeutige Voll- und Hohlp­fos­tenserie zu eröffenen.

Man kann auch Bern­hards Posten­fim­mel dazu sagen. Vielle­icht beze­ich­net mich ein­er nun als Vollp­fos­ten, wenn ja, dann bitte frei­willig 525 € an eine gemein­nützige Insti­tu­tion spenden (Hier zum Gericht­surteil).

Aber keine Angst, ich bin wed­er Polizist noch nach­tra­gend 🙂  Übri­gens, im schwäbis­chen ist der Hohlp­fos­ten die Steigerung von Vollpfosten. 😀

Bild #1 — Ein­deutig ein Vollp­fos­ten, in Schräglage mit Stahlhelm ups Bleck­dose auf dem Kopf. Ähn­lichkeit­en zu leben­den Per­so­n­en sind rein zufäl­lig und nicht beabsichtig 🙂

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