Hab mir für 13€ eine Fix-Fokus-Spaß-Linse aus China zukommen lassen. Dann hat mich eine Idee von Mark fasziniert, die da übersetzt lautet, eine Kamera, eine Linse und dann damit fotografieren gehen.
Und so kam bei mir eines zum anderen, diese Fix-Fokus-Spaß-Linse wird jetzt für eine längere Zeit auf meiner A7 drauf bleiben. Immer wenn ich einfach nur mal fotografieren möchte, ohne groß zu fokussieren, dann wird diese Kombination genommen. Damit kann ich mich dann voll auf die Motive konzentrieren.
Bild #1a/#186a – Ohne Flair geht bei mir halt nicht …(mehr …)
Heute morgen ging es wieder einmal in den Wald. Ich war wieder mal in Experimentierspieltriebsstimmung 😀 (Bokeh Level 7 (richtig swirlig) und einer f6.7 Sterneinsteckblende). Bei dem folgenden Bild wollte ich eigentlich ganz viele Sterne ins Bokeh bekommen aber schaut, was daraus geworden ist … auch ich habe manchmal mein Wow-Erlebnis.
Bild #208a – wow, was macht die Sonne dann da 🙂(mehr …)
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Es gibt den fotografischen Grundsatz, dass grundsätzlich alles ein Motiv sei kann, dass jeder Gegenstand, jedes Ding, es wert ist, fotografiert zu werden. Und es gibt die These, dass ein gutes Bild auch durch den Gehalt der Aussage zu einem guten Bild wird. Und damit beginnt mein Problem: ich sehe auf dem Vorgängerbild des Löwen das Licht, die Blätter, den Wald, das Grün, die Dreiecke und denke an Photosynthese, an Transformation, an die Wüste, an Sonnentaler, an die Wirkung des Lichtes, an meinen Lieblingsort, an Papier im Licht, an die Dreifaltigkeit, an idyllische Orte, an die Sehnsüchte des Menschen, an Sauerstoff im Wasser, an Maschinen, an Ruhe, und und und und. Es nimmt kein Ende. Was soll ich bloß tun? Was soll ich auswählen, wenn alles denkbar ist? Da muss der Zufall ran und eine Entscheidung treffen. Oder? Fertig!“
Jürgen hat in einem Kommentar auf seinem Blog folgendes über die Aufsteckblenden geschrieben: „Momentan finde ich das Fotografieren mit den BlendenVorsätzen als schwierig, da vieles vom Zufall abhängt und fotografische Kontrolle anders aussieht. Ich muss mich wohl noch etwas tiefer hineinwuchsen.“
Da kam mir die Idee Euch anhand von 13 Bildern zu zeigen, wie sich so eine Dreiecksblende bei underschiedlichen Bedingungen verhält. Am Ende habe ich einige Erkenntnisse zusammengefasst, die einem helfen, den Zufall ein wenig berechenbarer zu machen.
Alle 13 Bilder sind im Laufe des heutigen Tages entstanden.
Bild #198a
Das Bild #198a ist um die Mittagszeit entstanden. Entfernung ca. 50cm zum Blatt. Direkt Richtung Sonne fotografiert. Das Dreiecksbokeh wird nur schwach angedeutet.
Heute gibt es zwei Vergleichspaare. Jeweils einmal mit Steckblende f5.6 und ohne Steckblende.
Und ja, ich konnte es wieder nicht lassen und habe den Lens Turbo (EF auf E-Mount) dazuwischen geschaltet. Er hat einen Cropfaktor von 0.72, d.h. man bekommt am APS-C Sensor fast den gleichten Bildwinkel wie am Kleinbildsensor.
Das Objektiv hatte einen riesigen Makel, es ließ sich nur bis ca. 5m scharf stellen, ist mir bisher nicht aufgefallen, weil ich bisher immer im Nahbereich Bilder gemacht hatte.
Ich habe kurzerhand das Objektiv zerlegt und auf Unendlich gebracht. Nun weiß ich auch wie man solch ein Objektiv aufbaut. Ich hoffe, dass der Junglöwe bis zum Winter die große Drehmaschine noch auf die Zyklenautomatik mit Frequenzumrichter umbauen kann. Denn dann kann ich auch mehrgängige Gewinde drehen … Dann baue ich mir solche Objektive selber 😀
Nennt man auch Reasemblieren oder profaner ausgedrückt: Industriespinonage 🙂
Bild #167 – Der Hölderlinturm versteckt sich hinter der Trauerweide in der Bildmitte
Übrigens: Zur Zeit entwickle ich meine RAW-Bilder alle mit Luminar 4. (kostenlose Werbung)
Die Objektivekennenlernphase geht weiter. Heute noch vor 7 Uhr ging es in den Wald. Die folgenden beiden Bilder zeigen, was für ein unterschiedliches Ergebnis eine gerinfügig veränderte Position hervorbringen kann.
Bild #166a – Hier ist so ziemlich alles enthalten was es an Objektivfehlern so geben kann 😀 (mehr …)
Das Ausprobieren mit dem neuen Objektiv geht weiter, diesmal wollte ich das Gegenlichtverhalten austesten. Alle fünf Bilder sind mit der f2.9 Einsteckblende entstanden.
Bild #129a – Der rote Zierahorn explodiert regelrecht(mehr …)