#316

Festgefrorenes Schwanenpaar im Aileswasensee

Heute Mor­gen, beim Mor­genspazier­gang vor dem Home Office, war ich plöt­zlich mit ein­er nicht alltäglichen Sit­u­a­tion konfrontiert.

Ein Schwa­nen­paar mit­ten im Eis (Bild #1). Was nun?

Da der See noch nicht voll­ständig zuge­froren war, hoffte ich, dass das Eis noch so dünn ist, dass sich die Schwäne sel­ber befreien kön­nen. (Bild #2 — Bild #5)

Deshalb bin ich dann dichter ran, nor­maler­weise fauchen die Schwäne einen ab ein­er Ent­fer­nung von 4–5 Meter an. Das war hier nicht der Fall. Wahrschein­lich haben sie intink­tiv die Gefahr erkan­nt und haben san­fte Geräusche von sich gegeben.

Hätte ich eine Stange oder ähn­lich­es in der Nähe gehabt, hätte ich nun das Eis aufgeschla­gen um den Schwä­nen den Weg zum Ufer frei zu machen.

So blieb mir nicht anderes übrig, als den zuständi­gen Polizeiposten anzu­rufen und Ihm die Lage zu schildern. Hier und hier sog­ar im SWR der entsprechende Bericht. 

Ich habe den Beitrag so lange zurück­ge­hal­ten bis die Schwäne befre­it waren. Nach dem Home Office bin ich noch ein­mal an den See gegan­gen um nach zu schauen und siehe da, ddie Schwäne schwammen wieder putz­munter auf dem See. Sie kamen dann zu mir um mich leicht anz­u­fauchen, vielle­icht war es ein Dankeschön 😀 Dem­nächst einige Bilder davon. Es war übri­gens das gle­iche Schwa­nen­paar, das ich gestern hier gezeigt hatte.

Hof­fentlich gehen Sie heute Nacht an Land …

Bild #1 — So hat­te ich die bei­den Schwäne angetroffen
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Mit einem Nichtfotoobjektiv unterwegs (1)

Es macht immer wieder Spaß mit Objek­tiv­en zu fotografieren, die eigentlich gar nicht als Fotoob­jek­tiv für die Fotografie vorge­se­hen waren. Also ein Misbrauch.

Dieses Objek­tiv war für die Film­pro­jek­tion vorgesehen.

Bild #1 — Fan­gen wir mit Pilzen an

Das Freis­tel­lungspo­ten­tial ist schon enorm, die geringe Schär­fen­tiefe aber auch 🙂

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Abschied von Britta — hansedeern:hamburg

Heute mor­gen habe ich die erschüt­ternde Mit­teilung bekom­men, dass Brit­ta am 16.11.2020 Ihrem Kreb­slei­den erlegen ist.

Ihr Lebens­ge­fährte Hol­ger hat fol­gen­des gepostet:

“Hal­lo an alle, ( Hol­ger, Brit­tas Lebens­ge­fährte ) ich schreibe EUCH/DIR im Namen von Brit­ta. Lei­der muss ich mit­teilen das Brit­ta an ihrer der schw­eren Kreb­serkrankung am 16.11.2020 erlegen ist.”

Brit­ta habe ich nur zwei mal tele­fonisch ken­nen­ler­nen dür­fen anson­sten hat­ten wir nur über unsere blog­gerei Kontakt.

Brit­ta war eine über­aus nette und inspiri­erende Per­son. Sie hat durch Ihre Bilder mit diversen Lens­Ba­by Objek­tiv­en mich angeregt mit Lens­ba­bies zu exper­i­men­tieren. Brit­ta haben immer wieder die Bilder gefall­en, die mit den ASTRO-KINO-COLOR Pro­jek­tion­sob­jek­tiv­en gemacht wur­den.  Ich hat­te vor, nach­dem meine Werk­statt fer­tig gewor­den ist, ihr als Über­raschung ein solch­es adap­tiertes Objek­tiv als Geschenk zuzusenden. Lei­der ist das nun nicht mehr möglich 🙁 🙁

Fol­gen­des Bild möchte ich Brit­ta wid­men, das Bild wurde mit einem von Ihr geliebten Objek­tiv am 11.11.2020 aufgenom­men und drückt meine trau­ri­gen Gefüh­le tre­f­fend aus.

Bild #1 — In Trauer um Brit­ta — hansedeern:hamburg

Wer sel­ber auf Ihrem Blog Abschied mehmen möchte kann es hier tun:
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Spaziergang am Morgen

Um ein wenig Bewe­gung trotz Lock­down und Home­Of­fice zu haben, sind wir gestern Mor­gen gegen 8:00 Uhr ein wenig unter­wegs gewe­sen. Da die Entschei­dung recht spon­tan war, hat­te ich mir die näch­st­beste Kam­era mit Objek­tiv geschnappt. Das Objek­tiv ist ja Euch nicht ganz unbekannt.

Es ging ober­halb von Neckar­tail­fin­gen Rich­tung Neckarhausen bis zum ersten Wengerthäusle und zurück zum Auto. Zu Beginn eine kleine Foto­serie dem Albrand entlang.

Bild #1 — Die Teck ist in der Mitte.

Ich hat­te mir eine dickere Jacke mitgenom­men, da das Wet­ter nicht so gut aus­sah, was ich nur nicht beachtet hat­te, war, dass es um 8 Uhr schon fast 20° C hat­te. Ich bin dann den Weg zurück ohne Jacke nur im Hemd gegangen.

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Ein Parasolpilz in meinem Garten? Myezel-Rita muss ran

Rita, ich hoffe Du ver­stehst meinen Humor 🙂  Da sucht man dauern im Wald nach Pilze und wo find­et man dann einen? Im eige­nen Garten!

Da das Objek­tiv eine geringe Schär­fen­tiefe hat, habe ich den Fokus­punkt auf ver­schiedene Stellen geset­zt, ich hoffe, das reicht zu ein­er Bes­tim­mung aus.

Bild #1 — Ganz nah an die Lamellen ran

Dann fol­gt der Stil:

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Einmal ums Schwenninger Moos herum (3)

Bild #1 — Die fehlen­den Nieder­schläge set­zten dem Schwen­ninger Moos arg zu, denn es wird nur von den Nieder­schlä­gen gespeißt. Die Neckar Quelle ver­mag es nicht den See zu fülle . Nor­maler­weise dürfte der Wasser­stand 35–40 cm höher liegen, dann wäre auch mehr Fläche mit Wass­er bedeckt.

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Einmal ums Schwenninger Moos herum (1)

Bild #1 — Das Schwen­ninger Moos zu Beginn des Rundweges

Die Vignettierung in den Eck­en rührt davon her, dass der Bild­kreis des Objek­tivs klein­er ist, als die Diag­o­nale des APS‑C Sen­sors. Das ergibt eine gewisse nos­tal­igse Note bei den Bildern :-).

Man muss dabei immer im Hin­terkopf behal­ten, dass diese Objek­tiv eigentlich nicht zum Fotografieren vorge­se­hen war, son­dern als Pro­jek­tion­sob­jek­tiv von 8mm bis 16mm Fil­men ver­wen­det wurde. Wenn das die Objek­tivkon­struk­teure damals gewusst hät­ten, was man mit diesen Objek­tiv­en so alles machen kann, sie hät­ten nur mit dem Kopf geschüttelt.

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Was kann man mit einem überbelichteten Bild noch anfangen?

Man geht ja eigentlich nicht mit einem Objek­tiv mit Blende f1,4 in der Mit­tagszeit zum Fotografieren. Aber was heißt bei mir schon eigentlich? Regeln sind dazu da gebrochen zu werden 😀

Ich zeige Euch als erstes ein­mal das orig­i­nal JPG (nur verkleinert):

#1 Eigentlich ein schönes “altes” Motiv aus Met­zin­gen (nur 100m von der Out­let­t­fußgänger­zone ent­fer­nt) An den Wolken erken­nt man, dass das Bild über­be­lichtet ist. Dort ist alles aus­ge­bran­nt, ohne jegliche Strukturen.

Nor­maler­weise lösche ich solche Bilder aber das Motiv hat mir ein­fach gefall­en. Und so habe ich 3 ver­schiedene Ausar­beitun­gen vom RAW File gemacht.

Die Vignettierung hat mich angeregt, das Bild auf “alt” zu trim­men. Man muss halt das Beste aus allem machen.

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