Tatsächlich, da ist mir beim Demontieren des Objektivs eine 0,5 cm im Durchmesser mesende Linse abhanden gekommen. Provisorisch mit, na ratet mal, alles mit Patafix fixiert und dann wieder raus …
Bild #1 – Ein „Ausversehenauslöser“, er zeigt, dass das Objektiv kein Gegenlicht mag.(mehr …)
Jürgen hat die Unschärfe der Linse wohl gefallen, als Draufgabe gibt es noch geflartes. Die Bilder sind wieder mal Bauchentscheidungen, keine 2 Minuten habe ich dafür gebraucht … Der Sensor sollte wirklich mal geputzt werden … aber Sauber wäre doch echt langweilig, oder?
Heute morgen ging es wieder einmal in den Wald. Ich war wieder mal in Experimentierspieltriebsstimmung 😀 (Bokeh Level 7 (richtig swirlig) und einer f6.7 Sterneinsteckblende). Bei dem folgenden Bild wollte ich eigentlich ganz viele Sterne ins Bokeh bekommen aber schaut, was daraus geworden ist … auch ich habe manchmal mein Wow-Erlebnis.
Bild #208a – wow, was macht die Sonne dann da 🙂(mehr …)
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Es gibt den fotografischen Grundsatz, dass grundsätzlich alles ein Motiv sei kann, dass jeder Gegenstand, jedes Ding, es wert ist, fotografiert zu werden. Und es gibt die These, dass ein gutes Bild auch durch den Gehalt der Aussage zu einem guten Bild wird. Und damit beginnt mein Problem: ich sehe auf dem Vorgängerbild des Löwen das Licht, die Blätter, den Wald, das Grün, die Dreiecke und denke an Photosynthese, an Transformation, an die Wüste, an Sonnentaler, an die Wirkung des Lichtes, an meinen Lieblingsort, an Papier im Licht, an die Dreifaltigkeit, an idyllische Orte, an die Sehnsüchte des Menschen, an Sauerstoff im Wasser, an Maschinen, an Ruhe, und und und und. Es nimmt kein Ende. Was soll ich bloß tun? Was soll ich auswählen, wenn alles denkbar ist? Da muss der Zufall ran und eine Entscheidung treffen. Oder? Fertig!“
Jürgen hat in einem Kommentar auf seinem Blog folgendes über die Aufsteckblenden geschrieben: „Momentan finde ich das Fotografieren mit den BlendenVorsätzen als schwierig, da vieles vom Zufall abhängt und fotografische Kontrolle anders aussieht. Ich muss mich wohl noch etwas tiefer hineinwuchsen.“
Da kam mir die Idee Euch anhand von 13 Bildern zu zeigen, wie sich so eine Dreiecksblende bei underschiedlichen Bedingungen verhält. Am Ende habe ich einige Erkenntnisse zusammengefasst, die einem helfen, den Zufall ein wenig berechenbarer zu machen.
Alle 13 Bilder sind im Laufe des heutigen Tages entstanden.
Bild #198a
Das Bild #198a ist um die Mittagszeit entstanden. Entfernung ca. 50cm zum Blatt. Direkt Richtung Sonne fotografiert. Das Dreiecksbokeh wird nur schwach angedeutet.
Heute gibt es zwei Vergleichspaare. Jeweils einmal mit Steckblende f5.6 und ohne Steckblende.
Und ja, ich konnte es wieder nicht lassen und habe den Lens Turbo (EF auf E-Mount) dazuwischen geschaltet. Er hat einen Cropfaktor von 0.72, d.h. man bekommt am APS-C Sensor fast den gleichten Bildwinkel wie am Kleinbildsensor.