Schlagwort-Archive: Adapterbau

Buchrezension — Heimwerken in der Fotografie

Dieses Buch habe ich von dpunkt-Ver­lag als Geschenk für diese Buchrezen­sion bekom­men. Den Titel kon­nte ich mir frei aus­suchen. Ich bin allerd­ings frei, wie ich mit diesem Buch umge­he, d.h. ob und wie ich eine Rezen­sion schreibe oder auch nicht. 

Unab­hänig davon, hat mich dieses Buch als Alt­glasadap­tions­f­reak bren­nend ineressiert.

Deutsch­er Titel: Heimw­erken in der Fotografie
Unter­ti­tel: Kam­eras sel­ber bauen — Objek­tive adap­tieren
Genre: Fotografie, Fototech­nik, Heimwerken/DIY
Leser­gruppe: Fotograf*innen, Maker*innen
Autor: Cyrill Har­nischmach­er www.chgrafik.de
Umfang: 239 Seit­en, gebun­den
Erschei­n­ungs­da­tum: Jan­u­ar 2021, 1. Auflage
Ver­lag: dpunkt ver­lag GmbH, Hei­del­berg
ISBN Print: 978–3‑86490–800‑2

Damit man meine Rezen­sion bess­er einord­nen kann: Ich adap­tiere seit ca. 8 Jahren Objek­tive jeglich­er Art an dig­i­tale Sys­temkam­eras, u.a. mit einem 3D Drucker.

Rezension:

Buchrezen­sion — Heimw­erken in der Fotografie weit­er­lesen

Aufrufe: 259

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #9

So und nun noch zum let­zten Teil mein­er 3D Druck­er Serie. Ich hoffe ich kon­nte ein wenig inter­esse bei Euch wecken.

Nach­dem ich mein adap­tierte Super­schw­ergewicht Visiomat 1,9/141 nun einige male ver­wen­det habe, habe ich einige Schwach­punk­te in meine Konzept erkannt.

Die Wand­stärke mit 2 mm ist ein­fach zu dünn, bei aus­ge­fahren­em Objek­tiv ver­formt sich der Außen­tubus um einige 10tel mm. Das reicht aus um die Fokuss­ch­necke verkan­nten zu lassen. Daher bin ich auf 4mm Wand­stärke zurück gegan­gen. Was natür­lich den Mate­ri­alein­satz und die Druckzeit verdoppelt.

Das Verkan­ten wird auch begün­stigt, wenn man das Gewinde der Fokuss­ch­necke bis fast ganz ans Ende führt (bish­er ca 5 mm Abstand). Nun bin ich auf 2 cm hoch gegangen.

Aus Vor­sicht hat­te ich den Durchmess­er für das zu adap­tierende Objek­tiv einige 10tel mm größer gewählt, mit dem Ergeb­nis, dass sich das Objek­tive um diesen Befes­ti­gungspunkt gedreht hat und mit der Zeit gelock­ert hat. Man hat­te immer ca. 0,2° Tilt gehabt. Nun bin ich auf das exak­te Maß von 62mm gegan­gen. Das Objek­tiv sitzt nun satt.

Hier ein Bild vom Mod­ell (Bild #1):

Bild #1

Übri­gens so ein Druck dauert ca 35 Stun­den, und ver­braucht ca. 30 Meter Fil­a­ment. Da muss man auf­passen, dass man aus­re­ichend Fil­a­ment auf der Rolle hat.

Wenn ich mal so richtig in Fahrt gekom­men bin, kommt das nach einiger Zeit her­aus (Bild #2):

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #9 weit­er­lesen

Aufrufe: 418

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #8

Beim drit­ten und damit let­zten zu adap­tieren­den Objek­tiv (EL-Nikkor N 2.8/50 #173) kam ich nur bis auf 7 m. Ups, das Auflage­maß stimmte nicht ganz, das Objek­tiv war wenige zehn­tel Mil­lime­ter zu weit vom Sen­sor entfernt.

Ich musste an den markierten Stellen ca 0,3mm Mate­r­i­al abschleifen (Bild #1) Ins­ge­samt bein­hal­tet meine Kon­struk­tion eine Reserve von ca 1,5mm zum Korrigieren.

Bild #1
DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #8 weit­er­lesen

Aufrufe: 347

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #7

Als näch­stes ste­ht das Simp­son Pro­jek­tion­sob­jek­tiv zum Testen bere­it. Bilder die mit diesem Objek­tiv erstellt wur­den, find­et man hier.

So sieht das ganze an der Sony A7 aus (Bild #1):

Bild #1

Nun der Unendlichkeitstest:

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #7 weit­er­lesen

Aufrufe: 374

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #6

Nun ist es an der Zeit erste Probe­fo­tos aufzunehmen, ggf. muss noch etwas am vorderen Teil abgeschlif­f­en werde, damit unendlich erre­icht wird.

Fan­gen wir mit dem AGFA Col­or-Mag­no­lar II an und schauen ob unendlich erre­icht wird:

Bild #1 ‑Unendlichkeit­stest

100% Auss­chnitt: (Bild #2)

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #6 weit­er­lesen

Aufrufe: 390

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #5

So weit­er geht es nach dem kleinen Maleur. Die Schrauben wer­den zuerst bündig einge­dreht. (Bild #1)

Bild #1

Dann wird zum ersten Mal der Innen­tubus eingepasst. Sitzt wack­elt und hat Luft 🙂 (Bild #2)

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #5 weit­er­lesen

Aufrufe: 393

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #4

So es geht weit­er (incl. einiger kleiner­er Probleme)

Die M3 Maden­schrauben wer­den ohne Gewinde in den Tubus einge­dreht. Diese schnei­den sich das Gewinde sel­ber. Der Durchmess­er im Fil­a­ment ist bei unge­fähr 2,8mm. (Bild #1)

Bild #1

Hier­bei kommt es zum Rütlis­chwur für den Tubus. Hält das Fil­a­ment oder gibt es Ablö­sun­gen. Ups, lei­der an zwei Tuben bei mir so geschehen (Bild #2)

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #4 weit­er­lesen

Aufrufe: 426

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #3

Nun geht es ans Bear­beit­en der Rohlinge:

Als erstes habe ich die Stützstruk­turen, Raft und Skirt ent­fer­nt. Dafür eignet sich sehr gut ein flach­er Stech­bei­t­el (Bild #1).

Bild #1

Da der Stech­bei­t­el und das Mate­r­i­al sehr schar­fkantig sind, muss man halt ein wenig vor­sichtiger an die Sach­er herangehen.

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #3 weit­er­lesen

Aufrufe: 433

DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #1

Es ist Euch sich­er schon aufge­fall­en, dass ich einen 3D Druck­er für meine Alt­glasadap­tier­errei einsetze.

Ich will Euch ein­fach ein­mal mit­nehmen, wie so ein Adapter entste­ht und welche Arbeitss­chritte zu machen sind.

Für mich als Open­Source Fan kamen daher nur CAD Pro­gramme in Frage, die unter solch­er ein­er Lizenz entwick­elt werden.

Die Wahl fiel bei mir auf OpenSCAD.

Dafür habe ich ein gener­isches Pro­gramm geschrieben, in dem ich die Aufla­gen­höhe, den zu adap­tieren­den Ojek­tiv­durchmess­er angebe. Nach ca 10–20 Minuten ist das Ren­der­ing fertig.

Das daraus ent­standene .stl-File wan­dle ich mit­tels Simplify3D in Maschi­nen­code für den 3D Druck­er um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Druck­er, nach dem Aufheizen (Druck­bett muss ca. 85 C erre­ichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. Für die Spezial­is­ten: ich drucke auf 1,2 mm Car­bon­plat­te die auf ein­er 6mm dick­en plange­fräste Alu­plat­te gek­lebt ist, die dann auf der Heiz­plat­te aufliegt.

Für die Beispiel­bilder habe ich 3 dieser Adapter auf ein­mal aus­ge­druckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind für ein Pro­jek­tion­sob­jek­tiv (Simp­son 2 inch f 1.6) und zwei V‑Objektive (AGFA Col­or-Mag­nolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorge­se­hen.

Links seht Ihr nun den kom­plet­ten unbear­beit­eten Druck, wie er von der Druck­plat­te abgenom­men wurde, rechts die dazuge­höri­gen Objektive.

DIY Adapter­bau mit­tels 3D-Druck­er #1 weit­er­lesen

Aufrufe: 571

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (9)

So und nun noch zum let­zten Teil mein­er 3D Druck­er Serie. Ich hoffe ich kon­nte ein wenig inter­esse bei Euch wecken.

 

Nach­dem ich mein adap­tierte Super­schw­ergewicht Visiomat 1,9/141 nun einige male ver­wen­det habe, habe ich einige Schwach­punk­te in meine Konzept erkannt.

Die Wand­stärke mit 2 mm ist ein­fach zu dünn, bei aus­ge­fahren­em Objek­tiv ver­formt sich der Außen­tubus um einige 10tel mm. Das reicht aus um die Fokuss­ch­necke verkan­nten zu lassen. Daher bin ich auf 4mm Wand­stärke zurück gegan­gen. Was natür­lich den Mate­ri­alein­satz und die Druckzeit verdoppelt.

Das Verkan­ten wird auch begün­stigt, wenn man das Gewinde der Fokuss­ch­necke bis fast ganz ans Ende führt (bish­er ca 5 mm Abstand). Nun bin ich auf 2 cm hoch gegangen.

Aus Vor­sicht hat­te ich den Durchmess­er für das zu adap­tierende Objek­tiv einige 10tel mm größer gewählt, mit dem Ergeb­nis, dass sich das Objek­tive um diesen Befes­ti­gungspunkt gedreht hat und mit der Zeit gelock­ert hat. Man hat­te immer ca. 0,2° Tilt gehabt. Nun bin ich auf das exak­te Maß von 62mm gegan­gen. Das Objek­tiv sitzt nun satt.

Hier ein Bild vom Modell:

Übri­gens so ein Druck dauert ca 35 Stun­den, und ver­braucht ca. 30 Meter Fil­a­ment. Da muss man auf­passen, dass man aus­re­ichend Fil­a­ment auf der Rolle hat.

Wenn ich mal so richtig in Fahrt gekom­men bin, kommt das nach einiger Zeit heraus:

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (9) weit­er­lesen

Aufrufe: 143

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (8)

Beim drit­ten und damit let­zten zu adap­tieren­den Objek­tiv (EL-Nikkor N 2.8/50) kam ich nur bis auf 7 m. Ups, das Auflage­maß stimmte nicht ganz, das Objek­tiv war wenige zehn­tel Mil­lime­ter zu weit vom Sen­sor entfernt.

Ich musste an den markierten Stellen ca 0,3mm Mate­r­i­al abschleifen. Ins­ge­samt bein­hal­tet meine Kon­struk­tion eine Reserve von ca 1,5mm zum Korrigieren.

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (8) weit­er­lesen

Aufrufe: 83

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (7)

Als näch­stes ste­ht das Simp­son Pro­jek­tion­sob­jek­tiv zum Testen bereit.

So sieht das ganze an der Sony A7 aus:

Nun der Unendlichkeitstest:

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (7) weit­er­lesen

Aufrufe: 99

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (6)

Nun ist es an der Zeit erste Probe­fo­tos aufzunehmen, ggf. muss noch etwas am vorderen Teil abgeschlif­f­en werde, damit unendlich erre­icht wird.

Fan­gen wir mit dem AGFA Col­or-Mag­no­larII an und schauen ob unendlich erre­icht wird:

#1 Unendlichkeit­stest

100% Auss­chnitt:

Passt 🙂

Ich kann sog­ar ca 1mm über Unendlich hin­aus fokussieren (Kleine Reserve für Schwankun­gen bei den Adaptern)

Und so sieht die Kom­bi­na­tion an der Sony A7 aus:

Weit­er geht es nach den Osterfeiertagen

Aufrufe: 88

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (5)

So weit­er geht es nach dem kleinen Maleur. Die Schrauben wer­den zuerst bündig eingedreht.

Dann wird zum ersten Mal der Innen­tubus eingepasst. Sitzt wack­elt und hat Luft::-)

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (5) weit­er­lesen

Aufrufe: 65

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (4)

So es geht weit­er (incl. einiger kleiner­er Probleme)

Die Maden­schrauben wer­den ohne Gewinde im Tubus einge­dreht. Diese schnei­den sich das Gewinde sel­ber. Der Durchmess­er ist bei unge­fähr 2,8mm.

Hier­bei kommt es zum Rütlis­chwur für den Tubus. Hält das Fil­a­ment oder gibt es Ablö­sun­gen. Ups,Leider an zwei Tuben bei mir so geschehen

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (4) weit­er­lesen

Aufrufe: 84

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (3)

Nun geht es an das Bear­beit­en der Rohlinge:

Als erstes habe ich die Stützstruk­turen, Raft und Skirt ent­fer­nt. Dafür eignet sich sehr gut ein flach­er Stechbeitel.

Da der Stech­bei­t­el und das Mate­r­i­al sehr schar­fkan­tik sind, muss man halt ein wenig vor­sichtiger an die Sach­er herangehen.

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (3) weit­er­lesen

Aufrufe: 80

Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (1)

Es ist Euch sich­er schon Aufge­fall­en, dass ich einen 3D Druck­er für meine Alt­glasadap­tier­errei einsetze.

Ich will Euch ein­fach ein­mal mit­nehmen, wie so ein Adapter entste­ht und welche Arbeitss­chritte zu machen sind.

Für mich als Open­Source Fan kamen daher nur CAD Pro­gramme in Frage, die unter solch­er Lizens entwick­elt werden.

Die Wahl viel bei mir auf OpenSCAD.

Dafür habe ich ein gener­isches Pro­gramm geschrieben, in dem ich die Aufla­gen­höhe, den zu adap­tieren­den Ojek­tiv­durchmess­er angebe. Nach ca 10–20 Minuten ist das Ren­der­ing fertig.

Das daraus ent­standene .stl-File wan­dle ich mit­tels Simplify3D in Maschi­nen­code für den 3D Druck­er um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Druck­er, nach dem Aufheizen (Druck­bett muss ca. 85 C erre­ichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. Für die Spezial­is­ten: ich drucke auf 1,2 mm Car­bon­plat­te die auf ein­er 6mm dick­en plange­fräste Alu­plat­te gek­lebt ist, die dann auf der Heiz­plat­te aufliegt.

Für die Beispiel­bilder habe ich 3 dieser Adapter auf ein­mal aus­ge­druckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind für ein Pro­jek­tion­sob­jek­tiv (Simp­son 2 inch f 1.6) und zwei V‑Objektive (AGFA Col­or-Mag­nolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorgesehen.

Links seht Ihr nun den kom­plet­ten unbear­beit­eten Druck, wie er von der Druck­plat­te abgenom­men wurde, rechts die dazuge­höri­gen Objektive.

Ein­satz eines 3D Druck­ers für die Adap­tion von Objek­tiv­en an dig­i­tale Kam­eras (1) weit­er­lesen

Aufrufe: 130