Einsatz eines 3D Druckers f├╝r die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (5)

So weiter geht es nach dem kleinen Maleur. Die Schrauben werden zuerst b├╝ndig eingedreht.

Dann wird zum ersten Mal der Innentubus eingepasst. Sitzt wackelt und hat Luft::-)

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Einsatz eines 3D Druckers f├╝r die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (4)

So es geht weiter (incl. einiger kleinerer Probleme)

Die Madenschrauben werden ohne Gewinde im Tubus eingedreht. Diese schneiden sich das Gewinde selber. Der Durchmesser ist bei ungef├Ąhr 2,8mm.

Hierbei kommt es zum R├╝tlischwur f├╝r den Tubus. H├Ąlt das Filament oder gibt es Abl├Âsungen. Ups,Leider an zwei Tuben bei mir so geschehen

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Einsatz eines 3D Druckers f├╝r die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (3)

Nun geht es an das Bearbeiten der Rohlinge:

Als erstes habe ich die St├╝tzstrukturen, Raft und Skirt entfernt. Daf├╝r eignet sich sehr gut ein flacher Stechbeitel.

Da der Stechbeitel und das Material sehr scharfkantik sind, muss man halt ein wenig vorsichtiger an die Sacher herangehen.

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Einsatz eines 3D Druckers f├╝r die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (2)

Heute will ich Euch einige Details beim 3D Druck erkl├Ąren:

 

Sorry f├╝r die schlechte Bildqualit├Ąt.

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Einsatz eines 3D Druckers f├╝r die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (1)

Es ist Euch sicher schon Aufgefallen, dass ich einen 3D Drucker f├╝r meine Altglasadaptiererrei einsetze.

Ich will Euch einfach einmal mitnehmen, wie so ein Adapter entsteht und welche Arbeitsschritte zu machen sind.

F├╝r mich als OpenSource Fan kamen daher nur CAD Programme in Frage, die unter solcher Lizens entwickelt werden.

Die Wahl viel bei mir auf OpenSCAD.

Daf├╝r habe ich ein generisches Programm geschrieben, in dem ich die Auflagenh├Âhe, den zu adaptierenden Ojektivdurchmesser angebe. Nach ca 10-20 Minuten ist das Rendering fertig.

Das daraus entstandene .stl-File wandle ich mittels Simplify3D in Maschinencode f├╝r den 3D Drucker um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Drucker, nach dem Aufheizen (Druckbett muss ca. 85 C erreichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. F├╝r die Spezialisten: ich drucke auf 1,2 mm Carbonplatte die auf einer 6mm dicken plangefr├Ąste Aluplatte geklebt ist, die dann auf der Heizplatte aufliegt.

F├╝r die Beispielbilder habe ich 3 dieser Adapter auf einmal ausgedruckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind f├╝r ein Projektionsobjektiv (Simpson 2 inch f 1.6) und zwei V-Objektive (AGFA Color-MagnolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorgesehen.

Links seht Ihr nun den kompletten unbearbeiteten Druck, wie er von der Druckplatte abgenommen wurde, rechts die dazugeh├Ârigen Objektive.

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