DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #3

Nun geht es ans Bear­beit­en der Rohlinge:

Als erstes habe ich die Stützstruk­turen, Raft und Skirt ent­fer­nt. Dafür eignet sich sehr gut ein flach­er Stech­bei­t­el (Bild #1).

Bild #1

Da der Stech­bei­t­el und das Mate­r­i­al sehr schar­fkantig sind, muss man halt ein wenig vor­sichtiger an die Sach­er herangehen.

Anschließend habe ich kleinere Uneben­heit­en mit Stahlwolle ent­fer­nt. Das ist beson­ders in der Fokusier­sch­necke wichtig.

Die Tuben wer­den dann probe­hal­ber zusam­mengesteckt. Alles passt und ist leicht­gängig. Das Spiel beträgt ca 0,2 mm. Ach ja, ich fette die Fokuss­ch­necke mit Fett ein, damit der Abrieb nicht zu groß wird (keine Angst But­ter und Mar­garine bleiben im Kühlschrank 🙂 ).

In Bild #2 sieht man das fer­tige Bear­beitungsergeb­nis. Im Vorder­grund befind­en sich die 3xM3 Maden­schrauben mit flachem Ende. Diese dienen ein­mal zum fest­machen der Objek­tive und andere­seits als Führung in der Fokusier­sch­necke (4 Stück deshalb, weil die Fokusier­sch­necke viergängig aus­ge­führt ist)

Bild #2

Fort­set­zung folgt

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2 Gedanken zu „DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #3

  1. Wow, eine kom­plexe Sache, die dir viele Möglichkeit­en schafft. Ich denke da bloss an einen T2 Adapter an ein Teleskop, dann hätte ich auch schon eine Idee was für eine Linse ich adap­tiere. Na nun wird es für deine alten Schätzchen nie wieder ein no go geben. Das muss ich nei­disch eingeste­hen, das ist was, ja, WENN man dann einen 3D Druck­er hat. Ich glaube das Poten­tial dieses Druck­ers würde ich nicht aus­las­ten. Aber dir trock­net wenig­stens nicht die Tinte ein.
    17 Stun­den, das ist schon eine lange Zeit. Muss man lange Trocken­zeit­en ein­rech­nen? Die Mod­elle hast du sel­ber ges­can­nt oder gibt es da im Netz schon fer­tige Vor­la­gen. Der Scan­vor­gang ist tech­nisch sich­er auch eine inter­es­sante Geschichte.
    Kar Dau­men hoch!!

    Gruß Olaf

    1. Lieber Olaf,

      viele viele Fra­gen, fan­gen wir an:

      Der Druck­er hat seit ca. 3 Jahren Druck­pause, da wir die Werk­statt umge­baut haben, ich hoffe, er geht im ersten Hal­b­jahr in Betrieb. Zusam­men mit einem Sohn wollen wir dazu noch einen selb­stkon­stru­ierten 3D-Druck­er erstellen. Der Rah­men ste­ht schon.

      Das Mate­r­i­al benötigt keine Trock­nungszeit, nach dam Abkühlen kann man sofort weiterarbeiten.

      Das Mod­ell habe ich sel­ber kon­stru­iert, dass ich je nach Anschlusstyp (M42, M39, C‑Mount) und Auflage­maß des zu adap­tieren­den Objek­tivs skalieren kann.

      Wün­sche Dir noch ein schönes Wochenende

      LG Bern­hard

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