DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #3

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Last Updated on 2. Februar 2021 by Der Löwe

Nun geht es ans Bearbeiten der Rohlinge:

Als erstes habe ich die Stützstrukturen, Raft und Skirt entfernt. Dafür eignet sich sehr gut ein flacher Stechbeitel (Bild #1).

Bild #1

Da der Stechbeitel und das Material sehr scharfkantig sind, muss man halt ein wenig vorsichtiger an die Sacher herangehen.

Anschließend habe ich kleinere Unebenheiten mit Stahlwolle entfernt. Das ist besonders in der Fokusierschnecke wichtig.

Die Tuben werden dann probehalber zusammengesteckt. Alles passt und ist leichtgängig. Das Spiel beträgt ca 0,2 mm. Ach ja, ich fette die Fokusschnecke mit Fett ein, damit der Abrieb nicht zu groß wird (keine Angst Butter und Margarine bleiben im Kühlschrank ).

In Bild #2 sieht man das fertige Bearbeitungsergebnis. Im Vordergrund befinden sich die 3xM3 Madenschrauben mit flachem Ende. Diese dienen einmal zum festmachen der Objektive und andereseits als Führung in der Fokusierschnecke (4 Stück deshalb, weil die Fokusierschnecke viergängig ausgeführt ist)

Bild #2

Fortsetzung folgt

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2 Antworten

  1. olaf sagt:

    Wow, eine komplexe Sache, die dir viele Möglichkeiten schafft. Ich denke da bloss an einen T2 Adapter an ein Teleskop, dann hätte ich auch schon eine Idee was für eine Linse ich adaptiere. Na nun wird es für deine alten Schätzchen nie wieder ein no go geben. Das muss ich neidisch eingestehen, das ist was, ja, WENN man dann einen 3D Drucker hat. Ich glaube das Potential dieses Druckers würde ich nicht auslasten. Aber dir trocknet wenigstens nicht die Tinte ein.
    17 Stunden, das ist schon eine lange Zeit. Muss man lange Trockenzeiten einrechnen? Die Modelle hast du selber gescannt oder gibt es da im Netz schon fertige Vorlagen. Der Scanvorgang ist technisch sicher auch eine interessante Geschichte.
    Kar Daumen hoch!!

    Gruß Olaf

    • Bernhard sagt:

      Lieber Olaf,

      viele viele Fragen, fangen wir an:

      Der Drucker hat seit ca. 3 Jahren Druckpause, da wir die Werkstatt umgebaut haben, ich hoffe, er geht im ersten Halbjahr in Betrieb. Zusammen mit einem Sohn wollen wir dazu noch einen selbstkonstruierten 3D-Drucker erstellen. Der Rahmen steht schon.

      Das Material benötigt keine Trocknungszeit, nach dam Abkühlen kann man sofort weiterarbeiten.

      Das Modell habe ich selber konstruiert, dass ich je nach Anschlusstyp (M42, M39, C-Mount) und Auflagemaß des zu adaptierenden Objektivs skalieren kann.

      Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende

      LG Bernhard

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