DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #9

0
(0)

Last Updated on 2. Februar 2021 by Der Löwe

So und nun noch zum letzten Teil meiner 3D Drucker Serie. Ich hoffe ich konnte ein wenig interesse bei Euch wecken.

Nachdem ich mein adaptierte Superschwergewicht Visiomat 1,9/141 nun einige male verwendet habe, habe ich einige Schwachpunkte in meine Konzept erkannt.

Die Wandstärke mit 2 mm ist einfach zu dünn, bei ausgefahrenem Objektiv verformt sich der Außentubus um einige 10tel mm. Das reicht aus um die Fokusschnecke verkannten zu lassen. Daher bin ich auf 4mm Wandstärke zurück gegangen. Was natürlich den Materialeinsatz und die Druckzeit verdoppelt.

Das Verkanten wird auch begünstigt, wenn man das Gewinde der Fokusschnecke bis fast ganz ans Ende führt (bisher ca 5 mm Abstand). Nun bin ich auf 2 cm hoch gegangen.

Aus Vorsicht hatte ich den Durchmesser für das zu adaptierende Objektiv einige 10tel mm größer gewählt, mit dem Ergebnis, dass sich das Objektive um diesen Befestigungspunkt gedreht hat und mit der Zeit gelockert hat. Man hatte immer ca. 0,2° Tilt gehabt. Nun bin ich auf das exakte Maß von 62mm gegangen. Das Objektiv sitzt nun satt.

Hier ein Bild vom Modell (Bild #1):

Bild #1

Übrigens so ein Druck dauert ca 35 Stunden, und verbraucht ca. 30 Meter Filament. Da muss man aufpassen, dass man ausreichend Filament auf der Rolle hat.

Wenn ich mal so richtig in Fahrt gekommen bin, kommt das nach einiger Zeit heraus (Bild #2):

Bild #2

Inzwischen habe ich weit über 3 kg PLA Filament durch meinen 3D-Drucker gejagt.

Ich würde gerne auch mit ABS Filament experimentieren. Aber ich bin einfach zu faul, immer das Filament zu tauschen.

So habe ich vor, zusammen mit meinem Sohn, einen zweiten 3D-Drucker selber zusammen zu schustern, der dann für ABS Experimente zur Verfügung steht. Einige Teile habe ich schon. Dadurch, dass ich meinen ersten 3D-Drucker per Bausatz von Grund auf aufgebaut habe, verstehe ich ganz gut, worauf es ankommt, und wo man ein wenig rustikaler an die Sache gehen kann.

Wie Ihr seht, bin ich mindestens doppelt durchgeknallt.

  1. Ein unverbesserlicher alles was Licht-bricht-Altglas-Adaptierer
  2. Ein 3D Druck Junkie (pausiert seit ca. 3 Jahren)

ähm, und der Raspberry Pi samt Kamera-Modul wartet auch noch darauf, zu einem eigenen Kamera-System adaptiert zu werden. Und, und …

Was ist Eure Meinung zu der Ganzen Sache? Bin auf Eure Rückmeldungen gespannt.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

11 thoughts on “DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #9

  1. Hallo Bernhard.
    Ich fand es recht interessant was man alles, mit etwas Wissen, selbst bauen kann.
    Auch wenn ich nicht viel davon verstanden habe.
    Durchgeknallt finde ich es keineswegs.
    Es ist doch schön dass du dein Hobby der Fotografie so vertieft hast und du damit experimentierst.
    LG, Nati

    1. Liebe Nati,

      vielen Dank!

      Vielleicht ist doch etwas kitze kleines hängen geblieben Ich denke schon!

      Wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.

      LG Bernhard

  2. Lieber Leo,

    oh weh, ich mach mir Sorgen,
    entstehen da nicht auch Dämpfe? Ich denke da jetzt ganz speziell an die Gesundheit (Ich kann mir partout nicht vorstellen, daß diese Gase von der Materialerhitzung unschädlich sind!) … und auch generell denke ich da auch an die Umwelt. Aber ich kenne mich da ja auch wirklich nicht näher aus und mag mich hoffentlich irren. 🤔 Dachte halt eben nur — so “per normalem Tigerverstand”😬. Auf den kann ich mich oft verlassen, drum kann ich bei Deiner Frage zu “durchgeknallt? ” auch mit gutem Gewissen antworten:
    Ja! 🤭🤣🤣🤣🤣
    Aber mach Dir nichts draus. Sind wir nicht alle ein bißchen bluna?👍😍👍🤓

    Wie geht es dem Leo denn eigentlich heute? Hoffe schon ein bißchen besser!? Oh, ups, ich vergaß, es ist ja ein Männerschnupfen!😱
    😉
    Also nochmals Gute Besserung🙂
    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

    1. Liebe Rita,

      der Serverausfall hatte einige Auswirkungen auf meinem Blog. Ich habe diese inzwischen in ORdnung gebracht.

      Deshalb erst heute eine Reaktion auf Deinen Kommentar

      PLA produziert eigentlich keine Dämpfe. Das sieht bei ABS oder Nylon ganz anders aus. Da sollte man gut lüften.

      Und vielen Dank für die tigerliche Durchknallbestätigung 🤣

      Männerschnupfen ist wieder vorbei

      LG Bernhard

    1. Lieber Reinhard,

      ist doch kein Beinbruch. Jeder hat doch so seine Spezialbereiche. Die hast Du sicher auch, wo ich gar nicht mitreden kann. Das macht doch gerade den Reiz aus.

      Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag

      LG Bernhard

    1. Lieber Eberhard,

      ich hoffe nur, die Regierung wird nicht böse sein über Dein neues Hobby

      Wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.

      LG Bernhard

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Hiermit stimme ich den Datenschutzbestimmungen dieser Seite zu. IP Adressen werden im Kommentarbereich automtisch gelöscht.

%d Bloggern gefällt das: