DIY Adapterbau mittels 3D-Drucker #1

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Last Updated on 2. Februar 2021 by Der Löwe

Es ist Euch sicher schon aufgefallen, dass ich einen 3D Drucker für meine Altglasadaptiererrei einsetze.

Ich will Euch einfach einmal mitnehmen, wie so ein Adapter entsteht und welche Arbeitsschritte zu machen sind.

Für mich als OpenSource Fan kamen daher nur CAD Programme in Frage, die unter solcher einer Lizenz entwickelt werden.

Die Wahl fiel bei mir auf OpenSCAD.

Dafür habe ich ein generisches Programm geschrieben, in dem ich die Auflagenhöhe, den zu adaptierenden Ojektivdurchmesser angebe. Nach ca 10-20 Minuten ist das Rendering fertig.

Das daraus entstandene .stl-File wandle ich mittels Simplify3D in Maschinencode für den 3D Drucker um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Drucker, nach dem Aufheizen (Druckbett muss ca. 85 C erreichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. Für die Spezialisten: ich drucke auf 1,2 mm Carbonplatte die auf einer 6mm dicken plangefräste Aluplatte geklebt ist, die dann auf der Heizplatte aufliegt.

Für die Beispielbilder habe ich 3 dieser Adapter auf einmal ausgedruckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind für ein Projektionsobjektiv (Simpson 2 inch f 1.6) und zwei V-Objektive (AGFA Color-MagnolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorgesehen.

Links seht Ihr nun den kompletten unbearbeiteten Druck, wie er von der Druckplatte abgenommen wurde, rechts die dazugehörigen Objektive.

Fortsetzung folgt

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7 Antworten

  1. Aebby sagt:

    Vielen Dank für die Tipps. Da muss ich auch mal drüber nachdenken, hatte schon in anderem Kontext mit der Anschaffung eines 3D Druckers geliebäugelt.

    • Bernhard sagt:

      Inzwischen gibt es ordenliche 3D Drucker für um die 200 EUR. Nach oben ist die Preisskala offen, aber für Hobbyanwendungen absolut oversized

      Wünsche noch einen schönen Sonntag

      LG Bernhard

  2. Tiger sagt:

    Herr Brummel hatte ja auch schon mal überlegt, sowas anzuschaffen, auch so bzgl. meines “Kleinkrams”, aber meine Passion ist ja eine ganz andere, nämlich die Herstellungen anders zu bewerkstelligen, sonst wären Erfindungen und Zweckentfremdungen bei mir ja quasi nix mehr wert. Ich wußte mir bis jetzt immer gut zu helfen. Dennoch schaue ich natürlich interessiert zu Dir und Deiner Maschine rüber!
    🙂
    Und ich kann mir auch gut vorstellen, wie prima das für Dein spezielles Hobby ist.
    Frohes Drucken also weiterhin!
    Und zeig ruhig, bin immer für alles offen.(kann also nicht ganz dicht sein🤣)
    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

    • Bernhard sagt:

      Liebe Rita,

      für dauerhafte Adaptierungen nicht unbedingt geeignet. Meine ersten Adapter aus dem Jahr 2014 fangen an sich zu separieren, sprich zu zerteilen.

      Für Dauerhafte Adaptierungen habe ich mir eine Drehbank angeschafft. Die bauen wir mit meinem Sohn gerade auf Halbautomatik um.

      LG Bernhard

  3. Jutta sagt:

    Lieber Bernhard,

    diese 3d-Drucker sind schon eine interessante Sache. Wobei ich hier nur “Bahnhof” verstehe, aber ich würde mir das zu gerne mal anschauen.

    Liebe Grüße
    Jutta

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