Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (1)

Es ist Euch sicher schon Aufgefallen, dass ich einen 3D Drucker für meine Altglasadaptiererrei einsetze.

Ich will Euch einfach einmal mitnehmen, wie so ein Adapter entsteht und welche Arbeitsschritte zu machen sind.

Für mich als OpenSource Fan kamen daher nur CAD Programme in Frage, die unter solcher Lizens entwickelt werden.

Die Wahl viel bei mir auf OpenSCAD.

Dafür habe ich ein generisches Programm geschrieben, in dem ich die Auflagenhöhe, den zu adaptierenden Ojektivdurchmesser angebe. Nach ca 10-20 Minuten ist das Rendering fertig.

Das daraus entstandene .stl-File wandle ich mittels Simplify3D in Maschinencode für den 3D Drucker um (dauert max 30 Sek).

Dieses ziehe ich auf eine Micro-SD und stecke diese in den 3D Drucker, nach dem Aufheizen (Druckbett muss ca. 85 C erreichen, Dauer bis zu 20 Minuten) kann der Druck starten. Für die Spezialisten: ich drucke auf 1,2 mm Carbonplatte die auf einer 6mm dicken plangefräste Aluplatte geklebt ist, die dann auf der Heizplatte aufliegt.

Für die Beispielbilder habe ich 3 dieser Adapter auf einmal ausgedruckt (Dauer 17 Stunden)

Die Adapter sind für ein Projektionsobjektiv (Simpson 2 inch f 1.6) und zwei V-Objektive (AGFA Color-MagnolorII 4,5/60 und EL-Nikkor N 2.8/50) vorgesehen.

Links seht Ihr nun den kompletten unbearbeiteten Druck, wie er von der Druckplatte abgenommen wurde, rechts die dazugehörigen Objektive.

Fortsetzung folgt 🙂

2 Antworten auf „Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (1)“

  1. This is very interesting! I’m afraid I still have trouble understanding how a printer can create a 3-D object, but amazing that such a thing is possible!

    1. Hi Peter,

      there are different technics how to make 3D Objekts from 3D Printers. Even in metall this is possible.

      Regards Bernhard

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