Ich finde das sehr spannend und ich kann davon sehr viel lernen, vor allem da mir Birgits Bildlook schon von Anfrang meiner Bloggerkarriere an gefallen hat.
Birgit bevorzugt den Weißabgleich auf Wolken im Infrarotbild, ich bin mehr der blaue Wolken-Schnee-Typ, bis jetzt zumindestens.
Für diesen Beitrag nehme ich das Bild aus Infrarote Donau zu Ulm, weil es ein paar Wölklein beinhaltet.
Wie Ihr mich kennt, ist der kreative experimentierende Gaul in mir durch gegangen und ich habe verschiedene Varianten aus dem Vorgabebild erstellt, die ich Euch nun vorstellen möchte.
Bild #1 – Das Ausgangsbild, wie er aus der Kamera kommt.
Als erstes habe ich den Weißabgleich auf die Wolke gelegt.
Birgit zeigt mit Ihrem Beitrag Entwicklung IR – Werkzeuge wie Sie bei der Barbeitung von Infrarotbildern vorgeht.
Das sieht völlig anders aus, wie bei mir. Daher bringe ich meine Entwicklungssequentz. Als Programm verwende ich PhotoScape X Pro. Fangen wir mit dem dem unveränderten RAW Bild an.
Als Kamera kam eine mit einem 700nm Sperrfilter umgebebaute Canon EOS 600D zum Einsatz, d.h. im Gegensatz zu Birgit verwende ich keinen Infrarotfiler vor dem Objektiv.
Bild #1 – Das RAW Bild. So sehe ich das Bild auch im Liveview oder wenn ich das Bild direkt auf der Kamera anschaue(mehr …)
Nun beginnt wieder die Zeit der Infrarotfotografie. Denn alles was grünt reflektiert das Infrarotlicht, dises erscheint dann weiß, wie Schnee. Dazu nehme ich noch den üblichen Rot-Blau Kanaltausch vor, damit der Himmel blau erscheint.
Bild #68 – Nein, das ist kein Schnee 😀 Überall wo es weiß ist, ist leben drin (Chlorophyll reflektiert das Infrarote Licht) – Diagnose: Der Apfelbaum ist abgestorben 🙁(mehr …)