In der Infrarotfotografie gibt es kein richtig oder falsch

Wir, Bir­git auf Seh-N-Sucht und meinere­in­er tauschen uns ger­ade in den jew­eili­gen Blogs über die Entwick­lung von Infrarot­bildern aus. 

Beiträge Bir­git:

Beiträge von mir:

Ich finde das sehr span­nend und ich kann davon sehr viel ler­nen, vor allem da mir Bir­gits Bild­look schon von Anfrang mein­er Blog­gerkar­riere an gefall­en hat.

Bir­git bevorzugt den Weißab­gle­ich auf Wolken im Infrarot­bild, ich bin mehr der blaue Wolken-Schnee-Typ, bis jet­zt zumindestens.

Für diesen Beitrag nehme ich das Bild aus Infrarote Donau zu Ulm, weil es ein paar Wölk­lein beinhaltet.

Wie Ihr mich ken­nt, ist der kreative exper­i­men­tierende Gaul in mir durch gegan­gen und ich habe ver­schiedene Vari­anten aus dem Vor­gabebild erstellt, die ich Euch nun vorstellen möchte.

Bild #1 — Das Aus­gangs­bild, wie er aus der Kam­era kommt.

Als erstes habe ich den Weißab­gle­ich auf die Wolke gelegt. 

Bild #2 — Manueller Weißab­gle­ich auf die Wolken

Als Ver­gle­ich, meine bish­erige Vorge­hensweise mit Weißab­gle­ich auf das Blattgrün.

Bild #3 — Weißab­gle­ich auf dem unschar­fen Baum rechts. Das Ergeb­nis ist eine Win­ter­land­schaft mit blauen Wolken.

Und nun geht es mit den exper­i­men­tal­en Entwick­lun­gen los 😀

Bild #4 — Das Bild #2 (Weißab­gle­ich auf Wolken) umge­wan­delt in ein Graustufenbild
Bild #5 — Wie Bild #3 (Weißab­gle­ich auf Laub) mit nochma­li­gen Weißab­gle­ich auf die Wolken
Bild #6 — Wie Bild #5 nur mit Farbton­er­set­zung Rich­tung Gelb
Bild #7 — Wie Bild #6 nur umge­wan­delt ins Schwarz-Weiß (keine Graustufen)
Bild #9 — Dop­pel­ter Weißab­gle­ich. Erster Weißab­gle­ich auf dem Schat­ten am Hin­ter­rade des Fahrrad­fahrers, den Zweit­en habe ich dann wieder auf die Wolken gesetzt.

Wie Ihr seht, kann man mit dem unter­schiedlichen Set­zen des Weißab­gle­ichs in der Infrarot­fo­tografie ganz unter­schiedliche Ergeb­nisse erzielen.

Da kein­er von uns Infrarot­strahlen sehen kann, gibt es kein Richtig oder Falsch in der Infrarot­fo­tografie. Alles hängt am Geschmack bzw. ästhetis­chen Empfind­en des Bilden­twick­lers ab.

Der wichtig­ste Ein­flussfak­tor ist der jew­eils ver­wen­de­ten Infrarot­fil­ter. Es gibt einge­baute Fil­ter, d.h. das ursprüngliche Sen­sor­glas wird durch einen Infrarot­fil­ter erset­zt, bzw. an einem Voll­spek­tru­mum­bau wer­den Infrarotschraub­fil­ter ver­wen­det. Je niedriger die durchge­lassene Wellen­länge, umso mehr Farbe kommt auf dem Sen­sor an.

Auf dieser Web­seite ist das sehr schön beschrieben: Infrarot Effekt Fil­ter im Vergleich

Nun bin ich ges­pan­nt, was das Blog­ger­pub­likum dazu meint und welch­er Bild­stil bevorzugt wird.

Kam­era: Canon EOS 600D  700nm IR Umbau
Objek­tiv: #317 Lens­ba­by Dou­ble Glas Optic f2 50mm Com­pos­er Pro EF-Mount

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16 Gedanken zu „In der Infrarotfotografie gibt es kein richtig oder falsch

    1. Also definiv hat der Tiger keine Gene vom Sibierischen Großtiger und Säbelzah­ntiger ab bekom­men, nur von zamen Hauskatzen 😀

      LG Leo

  1. Ich schließe mich an, auch mir gefällt die Win­ter­land­schaft am besten. Ich ver­mute, das kommt ein­fach unserem Empfind­en von Wirk­lichkeit am nächsten.
    Lieben Gruß — Elke

  2. Hinke gnaden­los mit dem Kom­mentaren hin­ter­her… geht nicht anders. Ein paar nette Worte möchte ich den­noch gerne zu ein­er kleinen Blo­grunde dalassen.

    …und freue mich, zufäl­lig hier­her gefun­den zu haben. Inter­essiert mich sehr.

    Früh­lings­fro­he Grüße zum Sonntag
    von Heidrun

    1. Liebe Hei­drun,

      mach Dir keinen Stress 😀 Daher freue mich um so mehr, dass Du kurz vor­bei geschaut hast.

      LG Bern­hard

    1. Liebe Bir­git,

      her­zlich willkom­men hier auf meinem exper­i­mentel­llen Blog 😀

      Lei­der komme ich nicht auf Deine Webseite 🙁

      LG Bern­hard

  3. Diese Bilder haben alle ihren ganz beson­deren Reiz und auch mir gefällt die Winder­land­schaft am besten hier.
    Liebe Grüße von Hanne

    1. Vie­len Dank für Deine Antwort liebe Nati 😀

      wün­sche Dir noch einen schö­nen Sonntagabend

      LG Bern­hard

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