Infrarotversuche mit dem Frontar (2)

#1 Hurra, wieder ein blauer Himmel

Anhand dieses Bildes kann man lernen, Infrarotbilder richtig zu interpretieren:

  1. Die hellen/weißen Bereiche (Blätter) zeigen an, dass das Infrarotlicht beinahe vollständig reflektiert wird, analog zum Tageslicht. Damit schützen sich die Pflanzen vor Überhitzung.
  2. Dunkle/schwarze Stellen zeigen an, dass das Infrarotlicht absorbiert wird, d.h. diese Gegenstände heizen isch auf. Schön zu sehen an den Gerüstteilen aus Metall. Wenn man die anfassen würde, würde man sagen: Autsch, heiß 🙂
  3. Je mehr man den IR-Filter ins Infrarote verschiebt, um so mehr wird dieser Effekt sichtbar, bei einem 850nm Infrarotfilter bekommt man nur noch infrarote Schwarz/Weiß Bilder. Weiß= Infrarotlicht wird reflektiert, Schwarz= Infrarotlicht wird völlig resorbiert

 

Kamera: Olympus E-PL1 Infrarotumbau auf 740nm
Objektiv: #153 Goerz Frontar f11 105mm mittels mit 3D Drucker ausgedrucktem Adapter auf M42 adaptiert

2 Anmerkungen zu “Infrarotversuche mit dem Frontar (2)”

  1. Das ist ja interessant, und daß Du das erklärst, ist natürlich doppelt prima. Also schwarz absorbiert und weiß reflektiert. So kennt man es ja auch von Kleidung in dieser schwitzigen Jahreszeit 😒, zumindest dann, wenn sie nah am Körper ist.

    Der “Leuchtbusch” sieht außerdem auch optisch noch toll aus. 😉

    Einen frischen Abend wünsche ich!
    Liebgruß
    Tiger
    🐯

    1. Hallo Tiger,

      es freut mich sehr, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe 🙂

      So langsam verstehe ich mehr von der Infrarotfotografie

      LG Bernhard

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