Was es am 16.12.2020 auch noch zu entdecken gab

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Es gibt eine bunte Mischung von Landschaftsbildern, Makros und Bokehbilder zu sehen. (Insgesamt deren 11 Bilder).

Vergrößerungsobjektive wurden ursprünglich für die Erstellung von Papierabzüge vom Negativ in der Dunkelkammer verwendet. Als Photoobjektive waren diese nie vorgesehen gewesen. Eigentlich schade, denn deren Auflösung wäre es mehr als wert gewesen.  Erst mit dem Aufkommen der spiegellosen Systemkameras kann man diese Objektive auf unendlich adaptieren. Denn das Auflagemaß ist relativ niedrig, in der Regel niedriger als die Spiegelrefelxkameras.

Bild #1 – Der Morgenhimmel

Bild #2 – Diese Mauer ist den treuen Lesern sicher nicht unbekannt
Bild #3 – Mal wieder nach Olle Hansens Haus geschaut
Bild #4 – Löwenzahn drängt zum Licht
Bild #5 – Jedes Mal eine andere Lichtstimmung
Bild #6 – Auf der anderen Brückenseite ssieht die Lichtstimmung so aus
Bild #7 – Flechte auf dem hölzernen Brückengeländer

Trotz Blende f4.5 und APS-C ist die Schärfetiefe recht schmal. Die Entfernung betrug ca 15 cm.

Bild #8 – Eichenblätter vor Eichenstamm
Bild #9 – Eine Art Neckartor
Bild #10 – Regennass – Blende f5.6. Das Bokeh will eckig werden
Bild #11 – Letzte Blätter – Man beachte auch das Bokeh

Das eigentliche lichtschwache (f4.5 Anfangsblende) Vergrößerungsobjektiv macht eine sehr gute Figur finde ich. Und dass für nur 1€ +Porto. Das Preis-Leistungs Verhältnis ist einfach unschlagbar. Das Objektiv werdet Ihr in der nächsten Zeit noch öfters zu sehen bekommen.

Kamera: Sony NEX 3A
Objektiv: #345 Meopta Belar f4.5 50mm mittels M42-M42 Fokusschnecke auf E‑Mount adaptiert.

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25 thoughts on “Was es am 16.12.2020 auch noch zu entdecken gab

  1. Das sind wieder so typische Kalenderbilder, die man einem passendem Zitat zu versehen könnte.
    Wirklich wunderschön.
    Besonders gefällt mir die Mauer und der Blätterteppich mit dem klitzekleinem Grün dazwischen !
    Ware wieder was für den “DND” lieber Bernhard
    Schönen Abend noch

  2. das Objektiv hat wirklich eine ganz zauberhafte Unschärfe-Charakteristik, lieber Bernhard. Grade so ein bisschen unkonventionell, aber dabei eine augenscheinlich überzeugende optische Leistung, mit so was werde ich schneller warm als mit allzu swirligen Gläsern. Mit Vergrößerungs-Optiken fotografiere ich auch besonders gern, aber eins mit Viereck-Blende ist nicht dabei

    1. Lieber Christian,

      ob swirlig oder quatratisch oder sonst irgendwie schräg, Du kennst mich ja, ich schrecke vor nichts zurück

      Übrigens, wie adaptierst Du Deine Vergrößerungs Objektive? Als Markro ist es ja recht einfach, aber wie sieht es bei Dir mit unendlich aus?

      LG Bernhard

      1. Unendlich klappt leider nur mit den Brennweiten ab 75 bzw. 80mm, weil ich diese Linsen über Balgen adaptiere; das 50er ist bei mir als reines Makro in Gebrauch. Wobei das bei Analog weniger einschränkend ist – denn wenn hinten am Balgen eine 13×18-Kassette drankommt, bin ich ja selbst mit dem 150er noch im Weitwinkelbereich unterwegs

        1. Lieber Christian,

          das mit den 150mm und Weitwinkel habe ich lange nicht an den Großformatkameras nicht versatanden. Es ist halt ein kleiner Corpfaktor, so 0,2 bis 0,1. Aber da steige ich nur ein, wenn es bezahlbare digitale Backends gibt. Sprich, also nie

          LG Bernhard

          1. Moin Bernhard,

            oder du adaptierst eine deiner Sonys an einen verstellbaren Balgen, Anregungen gab es ja ein paar in letzter Zeit Und aus den überlappenden Fotos ein einzelnes großes zusammenzusetzen, das kann z.B. Affinity tatsächlich fast allein. Nur für das Problem etwaiger Bewegung im zusammengesetzten Bild, dafür suche ich auch noch eine Lösung …

            (Genau, es gilt quasi ein umgekehrter Cropfaktor, bei 6×9-Rollfilm etwa 1:2, bei 4×5 Zoll etwa 1:3,5 und bei 5×7“ / 13x18cm etwa 1:5. Daher ist ein 150er mit hinreichend großem Bildkreis an 4×5“ wie ein Normalobjektiv und an 5×7“ ähnlich wie ein 28er zu verwenden.)

            1. Lieber Christian,

              an so etwas habe ich auch schon gedacht. Als notorischer Bastler will ich mal eine vollautomatische Lösung (mit Steppermotoren, Arduiono und Co) ausprobieren um damit das Großvormat abzudecken. Ist dann halt nur für Landschaftsbilder oder Stillleben geeignet. Ach, immer diese vielen Ideen und diese wenige Zeit

              LG Bernhard

  3. Mir gefallen deine Bilder lieber Bernhard,
    sie sind nicht so überbearbeitet und so sieht die Landschaft auch aus.
    Das finde ich schön.
    Sodele ich habe heute auch einiges hinter mich gebracht und bin mit Beute nach Hause gekommen.
    Hab einen schönen Abend.
    Lieben Gruß Eva

        1. Liebe Eva,

          gibt es bei Dir etwas auch einen Berichtsstau? Dieses Problem habe ich gerade auch. Zu viele Bilder auf einmal, ich könnte glatt einen Monat keine Bilder machen und hätte immer noch genug Stoff, sprich Bilder

          A guats Nächtle wünsche ich Dir

          Bernhard

    1. Liebe Mariette,

      es wird immer schwieriger Neues zu entdecken, wenn man immer wieder den gleichen “schönen” Weg spazieren geht. Er ist halt asphaltiert und man bekommt keine schmutzigen Schuhe

      LG Bernhard

    1. Liebe Elke,

      vielen Dank! Wobei #6 ein blinder Schuss war, ich habe gegen die Sonne fotografiert und auf dem Display gar nichts mehr erkennen können. Ich hatte einfach die Entfernungseinstellung von #5 beibehalten.

      LG Bernhard

  4. Lieber Bernhard,

    schöne Bilder hast Du von unterwegs mitgebracht. Bild 5 gefällt mir besonders gut. Das Licht, die Farben und die Spiegelung sind Klasse.

    Liebe Grüße
    Jutta

    1. Liebes Klärchen,

      vielen Dank für die Blumen Ich versuche mich in der letzten Zeit mehr auf die Bildgestaltung zu konzentrieren, anscheinend ist immer wieder was brauchbares dabei

      LG Bernhard

  5. mit den technischen Dingen kenne ich mich zwar nicht aus
    aber ich kann mich an den wunderschönen Bildern erfreuen

    liebe Grüße
    Rosi

    und ein frohes Weihnachtsfest

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