Fototipps

Dies und das über Objektive #1

Es wird ja dem einen oder anderen schon aufge­fall­en sein, dass ich einen Objek­tiv­fim­mel habe. Je älter ein Objek­tiv umso lieber ist es mir. Mich reizt es ein­fach solche alten Optiken an mod­er­nen dig­i­tal­en Kam­eras wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Kon­struk­teure dieser Objek­tive hät­ten es sich nicht im Traum vorstellen kön­nen, was man 100–150 Jahre später mit Ihren Entwür­fen so anfängt. Teil­weise wer­den diese auch pro­fes­sionell nachge­baut, z.B. das Pet­z­val Design.

In lock­er­er Folge möchte ich etwas über die ver­schiede­nen Objek­tiv­typen und deren Eigen­heit­en zum Besten geben.

Fan­gen wir mit dem ein­fach­sten Objek­tiv­typ an, dem Ein­linser oft auch Meniskuslinse oder auch Monokellinse genannt.

Bild #1 — Diverse Ein­lin­ser­typen — Das Bild wurde von Wikipedia herun­terge­laden, durch mich angepasst, ste­ht aber weit­er­hin unter CC BY-SA 3.0 zur freien Verfügung
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Zusammenhang Blende — Bokeh — Schärfentiefe anhand einer Bildserie

Eigentlich ist diese Wis­sen über den Zusam­men­hang von Blende, Schär­fen­tiefe und Bokeh eigentlich Basiswis­sen eines zumin­desten ambi­tion­iert­eren Hob­by­fo­tografen. Trotz­dem ist es immer wieder inter­es­sant sel­ber mal solch eine Blendenserie zu erstellen.

Ich habe es mit­tels ein­er Mohn­blüte ver­sucht. Lei­der kann ich nicht ganau die Blenden­werte nen­nen, weil das Objek­tiv keine Skalierung besitzt, das erste Bild ist bei Offen­blende f1.5 und das let­ze bei geschlossen­er Blende f16-f22 gemacht wor­den. Da mir die Idee spon­tan kam, hat­te ich auch kein Sta­tiv dabei, so dass nicht alles immer an der gle­ichen Stelle auf dem Bild ist.

Aber das Wesentliche ist darauf zu beobacht­en. (Hin­weis: Ich habe alle Bilder aus dem RAW For­mat entwick­elt, keinen Weißab­gle­ich und nur Autokon­trast angewen­det und anschließend das jew­eilige Bild verkleinert)

Zenit IR f1.5 100mm M42 Anschluss Nachtsichtobjektiv

Bild #1 — Offen­blende f1.5 — Wir sehen ein weich­es san­ftes Bokeh. Die Schär­febere­ich ist sehr schmal, so dass der Vor- und Hin­ter­grund unscharf dargestellt sind.

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Brennweite und Perspektive

Ich möchte Euch einige Erken­nt­nisse aus einem alten Foto­buch in Sachen Land­schafts­fo­tografie weit­ergeben. Ich finde die Erken­nt­nisse sind auch heute noch gültig, auch wenn wir keine Groß­for­mat­fo­tografie betreiben.

Ich zitiere nun suszugsweise (incl. der dama­li­gen Schreib­weisen), es gibt dann noch zwei Bilder dazu und von mir am Ende eine Anre­gung, was dass für unsere Dig­i­tal­fo­tografie bedeuten würde. Viel Spaß beim Lesen und Lernen. 🙂

” … Wir haben gese­hen, dass das der Sub­jek­tivper­spek­tive unseres beweglichen Auges entsprechende Bild auf ein­er Kugelfläche liegt, im Gegen­satz zu dem in ein­er Ebene liegen­den cen­tralper­spek­tivis­chen Bild, das unsere Objek­tive liefern.

Will man diesem Umstande vol­lkom­men Rech­nung tra­gen, so darf man eigentlich für die Pho­togra­phie nur einen Bild­winkel von 30–36° ver­wen­den, denn nur inner­halb dieses Winkels sind die per­spek­tivis­chen Abwe­ichun­gen zwis­chen dem ebe­nen und sphärischen Bilde so ger­ing, dass die geom­petrische Per­spek­tive des Objek­tivs und die sub­jek­tive Per­spek­tive , die das Auge liefert, als völ­lig übere­in­stim­mend angenom­men wer­den kön­nen. Diesem Bild­winkel würde eine Bren­nweite gle­ich etwas dem 1 1/2 ‑fachen der Plat­ten­länge entsprechen. Für kleine For­mate müsste die Bren­nweite ver­hält­nis­mäs­sig noch gröss­er wer­den. (Anmerkung: Ver­suche ich unten entsprechend umzurechnen) …

… Die let­zte Gren­ze, inner­halb welch­er die cen­tralper­spek­tivis­chen Unnatür­lichkeit­en noch nicht allzu stark her­vortreten, ist mit einem Bild­winkel von cir­ca 60° gegeben. Dieser Bild­winkel entspricht ein­er Bren­nweite nahezu gle­ich der Plat­ten­länge. Geht das Bild­feld über diese Aus­dehnung hin­aus, so zeigt es am Rande die sich in über­trieben­er Per­spek­tive äussern­den Weitwinkelwirkungen.

Der so charak­ter­isierte Gren­zwinkel von 60° wurde nun bishe rall­geimein als nor­mal für die Zwecke der Land­schaft­spho­tographen angesehen. …”

Das weitwin­klige Bild unten ist mit ein­er Bren­nweite von 12 cm (120mm) und das lang­bren­nweit­ige Bild mit ein­er Bren­nweite mit ein­er Bren­nweite  von 27 cm (270mm) aufgenom­men. Nun die bei­den Bilder:

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Streetfotografie im Jahre 1898

Das fol­gende Bild habe ich aus einem alten Foto­buch aus dem Jahre 1898 entnommen.

Bild #1 Das war damals eine der besseren Straßen — Wir wür­den heute eine Matsch- und Schla­gloch­piste dazu sagen

Was mir an diesem Bild gefällt, ist die Lin­ien­führung der Straße und der Bil­dauf­bau ins­ge­sammt. Man kann von solchen alten Fotografien sehr viel über den Bil­dauf­bau lernen.

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