Zusammenhang Blende – Bokeh – Schärfentiefe anhand einer Bildserie

Eigentlich ist diese Wissen über den Zusammenhang von Blende, Schärfentiefe und Bokeh eigentlich Basiswissen eines zumindesten ambitionierteren Hobbyfotografen. Trotzdem ist es immer wieder interessant selber mal solch eine Blendenserie zu erstellen.

Ich habe es mittels einer Mohnblüte versucht. Leider kann ich nicht ganau die Blendenwerte nennen, weil das Objektiv keine Skalierung besitzt, das erste Bild ist bei Offenblende f1.5 und das letze bei geschlossener Blende f16-f22 gemacht worden. Da mir die Idee spontan kam, hatte ich auch kein Stativ dabei, so dass nicht alles immer an der gleichen Stelle auf dem Bild ist.

Aber das Wesentliche ist darauf zu beobachten. (Hinweis: Ich habe alle Bilder aus dem RAW Format entwickelt, keinen Weißabgleich und nur Autokontrast angewendet und anschließend das jeweilige Bild verkleinert)

Zenit IR f1.5 100mm M42 Anschluss Nachtsichtobjektiv
Bild #1 – Offenblende f1.5 – Wir sehen ein weiches sanftes Bokeh. Die Schärfebereich ist sehr schmal, so dass der Vor- und Hintergrund unscharf dargestellt sind.

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Brennweite und Perspektive

Ich möchte Euch einige Erkenntnisse aus einem alten Fotobuch in Sachen Landschaftsfotografie weitergeben. Ich finde die Erkenntnisse sind auch heute noch gültig, auch wenn wir keine Großformatfotografie betreiben.

Ich zitiere nun suszugsweise (incl. der damaligen Schreibweisen), es gibt dann noch zwei Bilder dazu und von mir am Ende eine Anregung, was dass für unsere Digitalfotografie bedeuten würde. Viel Spaß beim Lesen und Lernen. 🙂

” … Wir haben gesehen, dass das der Subjektivperspektive unseres beweglichen Auges entsprechende Bild auf einer Kugelfläche liegt, im Gegensatz zu dem in einer Ebene liegenden centralperspektivischen Bild, das unsere Objektive liefern.

Will man diesem Umstande vollkommen Rechnung tragen, so darf man eigentlich für die Photographie nur einen Bildwinkel von 30-36° verwenden, denn nur innerhalb dieses Winkels sind die perspektivischen Abweichungen zwischen dem ebenen und sphärischen Bilde so gering, dass die geompetrische Perspektive des Objektivs und die subjektive Perspektive , die das Auge liefert, als völlig übereinstimmend angenommen werden können. Diesem Bildwinkel würde eine Brennweite gleich etwas dem 1 1/2 -fachen der Plattenlänge entsprechen. Für kleine Formate müsste die Brennweite verhältnismässig noch grösser werden. (Anmerkung: Versuche ich unten entsprechend umzurechnen) …

… Die letzte Grenze, innerhalb welcher die centralperspektivischen Unnatürlichkeiten noch nicht allzu stark hervortreten, ist mit einem Bildwinkel von circa 60° gegeben. Dieser Bildwinkel entspricht einer Brennweite nahezu gleich der Plattenlänge. Geht das Bildfeld über diese Ausdehnung hinaus, so zeigt es am Rande die sich in übertriebener Perspektive äussernden Weitwinkelwirkungen.

Der so charakterisierte Grenzwinkel von 60° wurde nun bishe rallgeimein als normal für die Zwecke der Landschaftsphotographen angesehen. …”

Das weitwinklige Bild unten ist mit einer Brennweite von 12 cm (120mm) und das langbrennweitige Bild mit einer Brennweite mit einer Brennweite  von 27 cm (270mm) aufgenommen. Nun die beiden Bilder:

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Streetfotografie im Jahre 1898

Das folgende Bild habe ich aus einem alten Fotobuch aus dem Jahre 1898 entnommen.

Bild #1 Das war damals eine der besseren Straßen – Wir würden heute eine Matsch- und Schlaglochpiste dazu sagen

Was mir an diesem Bild gefällt, ist die Linienführung der Straße und der Bildaufbau insgesammt. Man kann von solchen alten Fotografien sehr viel über den Bildaufbau lernen.

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Fototipp: Bei Blütenfotos immer auf den Stempel scharf stellen

#1 Bei dieser Blüte war es nicht schwierig auf den Stempel zu fokussieren

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