Streetfotografie im Jahre 1898

Das fol­gende Bild habe ich aus einem alten Foto­buch aus dem Jahre 1898 entnommen.

Bild #1 Das war damals eine der besseren Straßen — Wir wür­den heute eine Matsch- und Schla­gloch­piste dazu sagen

Was mir an diesem Bild gefällt, ist die Lin­ien­führung der Straße und der Bil­dauf­bau ins­ge­sammt. Man kann von solchen alten Fotografien sehr viel über den Bil­dauf­bau lernen.

So ein Bild hat man damal nicht mal so eben gemacht, der Fotograf musste sich vorher sehr viele Gedanken über Bil­dauf­bau, Posi­tion, Belich­tung, etc. machen. Dann stand da noch die Dunkelka­m­mer an.

 

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4 Gedanken zu „Streetfotografie im Jahre 1898“

  1. Das ist ein wun­der­schönes Foto lieber Bern­hard! Es wirkt schon fast wie ein Gemälde!
    Ich wün­sche Dir einen guten Start in eine schöne neue Woche!
    ♥️ Aller­lieb­ste Grüße, Clau­dia ♥️

    1. Liebe Clau­dia,

      so ein Bild würde ich gerne mit einem Objek­tiv von damals an ein­er mod­er­nen Dig­italk­a­m­era machen. Das reizt mich ungemein 🙂

      LG Bern­hard

  2. Lieber Bern­hard,
    so ein „altes“ Bild. Doch, das hat was.

    Ja, das war damals schon so, dass das Fotografieren teuer war und der Beruf des Fotografen war ein
    Lehrberuf.
    Ich habe noch Pass­bilder für einen Kinder­ausweis von mir da ist das Neg­a­tiv eine Glas­plat­te, da bringst du mich auf eine Idee.

    Aber ich habe ja schon oft geschrieben, dass mein Brud­er den Beruf des Fotografen gel­ernt hat und er ist immer mit eine großen Kof­fer mit Belich­tungsmess­er usw. herumge­laufen. Die Objek­tive hat­ten damals noch einen Schraubverschluß.
    Fotografiert hat er mit ein­er Leica, die habe ich lei­der nicht im Besitz, die hat mein Neffe, aber das ist schon ein Schmuckstück.
    Naja, wenn die Zeit­en nicht bess­er wer­den soll­ten, kann man sie ja ein­tauschen, meinte er.

    Es gibt aber auch aus den 30er Jahren wun­der­bare Fotografen und ‑innen, die schon ihr Handw­erk ver­standen haben.

    Über eine davon habe ich mal geschrieben.

    https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/08/gerda-taro-eine-begnadete-fotografin.html

    Aber es gibt auch den großar­ti­gen Fotografen, der das Bild von Che Gue­vara von Alber­to Korda.
    Das Bild ging um die Welt und die Geschichte ist auch ganz spannend.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Korda

    Liebe Grüße Eva

    1. Liebe Eva,

      vie­len Danke für Deinen Kommentarroman 🙂

      Wenn es eine alte Leica mit Schrauban­schluss ist, dann ist dieser ein M39 Anschluss. Das mit Deinem Glas­neg­a­tiv, das hört sich ja inter­es­sant an. Vielle­icht kannst Du es abfo­tografieren oder einscannen …

      Übri­gens, der Fotograf des Straßen­bildes war ein Ama­teur, so stand es im Buch. Die Fotografie war so gut, dass er diese als Postkarte verkaufte. Es wurde disku­tiert, ob er als Ama­teur dafür Gewerbesteuer zahlen müsse …

      LG Bern­hard

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