Ein Tipp um die Krativität in der Fotografie zu erhöhen

Wenn man auss­chließlich mit ein­er einzi­gen Fes­t­bren­nweite unter­wegs ist, dann wird man nach rel­a­tiv kurz­er Zeit merken, dass man nicht mal so ein­fach an ein Motiv her­an­zoomen oder wegzuoomen kann.

Man kann das in einem gewis­sen Maße mit den Beinen aus­gle­ichen, d.h. dichter an das Motiv herange­hen oder sich vom Motiv zu ent­fer­nen. Ich sage dann immer, ich habe meinen Zoom in den Beinen 🙂

Das geht natür­lich nicht in allen Sit­u­a­tio­nen, z.B. in den Bergen. Dann heißt es das Beste aus der Sit­u­a­tion zu machen. Dann kommt es vor allem auf die Bildgestal­tung an.

Zudem sind Fes­t­bren­nweit­en in der Regel licht­stärk­er als Zoomob­jek­tive, das fördert auch die Kreativ­ität, z.B. man kann bess­er freistellen.

Wenn man dann noch manuell fokusiert, hat man noch einen kün­st­lerischen Frei­heits­grad mehr. Ich ver­wende dazu dann den A‑Modus der Kamera.

An den M‑Modus habe ich mich noch nicht so herangewagt, da bin ich ein­fach zu faul dazu. Aber das wäre dann noch mal ein Frei­heits­grad mehr.

Mein Tipp: Pro­biert es doch ein­fach mal mit ein­er einzi­gen (kein weit­ers Objek­tiv) Fes­t­bren­nweite eine Woche lang unter­wegs zu sein.

Mich wür­den Eure Ergeb­nisse dazu sehr inter­essieren. Wer will darf diese dann gerne hier als Kom­men­tar posten und/oder eine Back­link abset­zen, ich werde dann meinen kon­struk­tiv­en Senf dazu abgeben (in der Regel in der milden Vari­ante, sel­ten in der süßen und ganz sel­ten in der Feuersenfversion 🙂 )

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5 Gedanken zu „Ein Tipp um die Krativität in der Fotografie zu erhöhen“

  1. Ein richtig guter Tipp! Ich mach das zwis­chen­durch auch immer wieder mal. Nur ein Objek­tiv mit dabei zu haben bzw. über­haupt eine zeit­lang mit nur einem Objek­tiv zu fotografieren fördert die Kreativ­ität unge­mein. Außer­dem fällt noch was weg: Das ständi­ge Wech­seln zwis­chen Objek­tiv­en, weil man glaubt, irgend­was zu verpassen.

    1. Hal­lo Norbert,

      ich wech­sel in zwis­chen nicht mehr die Objek­tive unter­wegs. Was zu Hause drauf geschnallt wird, mit dem muss ich klarkom­men. Wenn ich ger­ade weitwin­klig unter­wegs bin und ein Reh zu sehen ist, so what, pech gehabt … Aber man lernt mit der Zeit mit dem jew­eili­gen Objek­tiv zu sehen. Das fördert das fotografis­che Sehen ungemein.

      LG Bern­hard

  2. Michael aus Ottibotti

    Ich sollte auch mal wieder das 35er und 50er quälen. Das 105er ist häu­figer im Ein­satz wegen dem Makrofaktor.
    LG aus dem makroskopis­chen Westfalen
    Michael

    1. Hal­lo Michael,

      ich kann Dir ja die Entschei­dung abnehmen, nehme das 35iger 🙂

      Wün­sche Dir noch einen schö­nen Sonntag

      LG Bern­hard

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