7 Gedanken zu „Birnen am Birnenbaum

  1. Klasse Auf­nah­men!
    Ist das der Birn­baum des Her­rn Ribbeck von Ribbeck im Havelland. 🤔😂

    Hab einen schö­nen Abend
    Liebe Grüße
    Biggi

    1. Liebe Big­gi,

      müsste ich diesen Her­ren ken­nen? Oder habe ich da eine Bildungslücke?

      Wün­sche Dir einen schö­nen Abend und vie­len Dank für Deinen Kommentar

      LG Bern­hard

      1. Was, du kennst das Gedicht nicht? Das tät mich wun­dern. Ja, das wäre eine große Lücke, gehört es doch zu deutsch­er Grun­daus­bil­dung in Dichtkun­st und Schule. (Gehörte zumin­d­est zu mein­er Zeit)

        1. Lieber Michael,

          wir Durften uns mit Kaf­ka rum­schla­gen oder mit Ionecu “Die Stüh­le”, das hat mir die Dichtkul­tur verleidet.

          LG Bern­hard aus dem deutschunter­richt­geschädigten Neckartal

          1. Bern­hard! Auswendig ler­nen bis mor­gen! ;o)

            Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
            Ein Birn­baum in seinem Garten stand,
            Und kam die gold­ene Herbsteszeit

            Und die Bir­nen leuchteten weit und breit,
            Da stopfte, wenn’s Mit­tag vom Turme scholl,
            Der von Ribbeck sich bei­de Taschen voll,
            Und kam in Pan­ti­nen ein Junge daher,
            So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
            Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
            Kumm man röw­er, ick hebb ’ne Birn.«

            So ging es viel Jahre, bis lobesam
            Der von Ribbeck auf Ribbeck zu ster­ben kam.
            Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
            Wieder lacht­en die Bir­nen weit und breit;
            Da sagte von Ribbeck: »Ich schei­de nun ab.
            Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
            Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
            Tru­gen von Ribbeck sie hinaus,
            Alle Bauern und Büd­ner mit Feiergesicht
            San­gen »Jesus meine Zuversicht«,
            Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
            »He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

            So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
            Ach, sie kan­nten den alten Ribbeck schlecht;
            Der neue freilich, der knau­sert und spart,
            Hält Park und Birn­baum strenge verwahrt.
            Aber der alte, vorah­nend schon
            Und voll Miß­traun gegen den eige­nen Sohn,
            Der wußte genau, was damals er tat,
            Als um eine Birn’ ins Grab er bat,
            Und im drit­ten Jahr aus dem stillen Haus
            Ein Birn­baum­sprößling sproßt heraus.

            Und die Jahre gin­gen wohl auf und ab,
            Längst wölbt sich ein Birn­baum über dem Grab,
            Und in der gold­e­nen Herbsteszeit
            Leuchtet’s wieder weit und breit.
            Und kommt ein Jung’ übern Kirch­hof her,
            So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
            Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
            Kumm man röw­er, ick gew’ di ’ne Birn.«

            So spendet Segen noch immer die Hand
            Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

  2. Aber ich sehe keine Blau­men. Das sind doch Bilmen. 😏😉😂😂
    LG aus dem Rat­losen Westfalen
    Michael

    1. Michael,

      Ich denke wir bei­de haben zu viel Blir­nenob­stler getrunk­en, hicks 🤪🤣

      LG Bern­hard aus dem hick­senden Neckartal

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