Abbildungsfehler bei einem fürs Infrarotspektrum optimierten Objektiv

Der Titel scheint etwas ungewöhn­liche zu sein, das darf er auch bei einem ungewöhn­lichem Objek­tiv. Das Zen­it IR 1,5/100 ist näm­lich optisch für den Rot- bis Infrarot­bere­ich 680–880 nm gerech­net. D.h. für den son­st üblichen sich­baren Bere­ich von 400nm (vio­lett) bis 780 nm (rot) nicht optimiert.

Das zeigt sich an den Abbil­dungs­fehlern (Aber­ra­tion) an hellen Kan­ten. Das will ich Euch an fol­gen­dem Bild zeigen:

#1 Unendlichkeit­stest bei leicht abge­blendet. Im Hin­ter­grund sieht man Schlait­dorf vorne im Tal ein Teil von Neckartenzlingen

Nun ein 100% Ausschnitt:

#1b: 100% Auss­chnitt von #1- Bei manchen hellen Kan­ten sieht man ein blaues Glühen.

In anderen Bildern wird man das noch deut­lich­er sehen.

Da das Objek­tiv viel Infrarotes Licht durch­lässt, kommt der automa­tis­che Weißab­gle­ich ein wenig ins Straucheln.

#2 Orig­i­nal JPG von #1 nur verkleinert

Ich muss unbe­d­ingt das Objek­tiv an mein­er Canon 600D Infraro­tum­bau aus­pro­bieren, da soll­ten die Bilder ein wenig schär­fer wer­den. Vielle­icht wäre das das ide­ale IR-Objektiv. 🙂

Kam­era: Sony A7
Objek­tiv: #329 Zen­it IR f1.5 100mm M42 Anschluss

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