Spiegeltele und Pentax Q – Nur eine Spielerei

Eines vorweg: Bitte nicht schlagen 🙂  Mich hat es gereizt das Soligor Spiegeltele an eine Pentax Q zu schnallen. Ich weiß, das ist eine verrückte Idee. Das Ergebnis ist desolat absolut nicht praxistauglich, aber schaut selber.

#1 In der Regel kamen solche Bilder heraus, und dieses ist eines der guten davon 🙁

Also Scharfstellen ist ein Glückspiel. Alleine das Umkehrspiel des Fokusmechanismus treibt einem in die Verzweiflung. Berührt man das Stativ ist das Motiv verschwunden.

#2 Unten rechts sieht man an den feinen Härchen des Gänseblümleins, das ich zufälliger weise den Schärfepunkt getroffen hatte

Anscheinend reichen ein paar zehntel Millimeter aus, dass das Schärfezentrum des Objektivs aus der Mitte verschoben ist. Beim Vollformat fällt das nicht so auf. Vielleicht ist das Spiegeltele auch dejustiert. Das müsste ich mal mit den restlichen 3 Spiegeltele überprüfen.

#3 Hier wollte ich mal das Bokeh testen. Sehr strange 🙂

Im nächsten Bild will ich Euch zeigen wie schmal die Schärfeebene im Nahbereich ist, entschuldigt mir das Bildrauschen, aber die ISO musste ich auf ISO 500 hochdrehen.

#4 Achtet auf den Grashalm in der Mitte, da ist ein kitzekleiner Bereich scharf abgebildet.

Im 100% Ausschnitt sieht man diesen Bereich trotz Rauschens ganz gut. Der Grashalm ist vielleicht 2mm breit.

#4b 100% Ausschnitt von #4

Zum Abschluss noch ein Bild wo das Motiv ca 100 m entfernt ist.

#5 Ups, Doppeltbilder

Diese Doppelbilder waren bei allen entfernteren Motiven erkennbar. Ursachen können vielfältig sein. Der eingebaute IBIS könnte an die Grenzen gekommen sein oder der Rolling Shutter (das Bild wird zeilenweise ausgelesen, kein mechanischer Verschluss) hat zugeschlagen, Erschütterungen, dejustiertes Spiegeltele … Vielleicht kann ein Leser diesen Effekt erklären, wäre schön.

Lieber Michael, das mit den Ameisen kann man vergessen …

Nachtrag: Ich teste gerade eine anderes Spiegeltele mit der Pentax Q aus, und die Geisterbilder sind verschwunden. Das heißt, das Soligor hat eine Macke … dejustierter Spiegel oder so.

Kamera: Pentax Q
Objektiv: #324 Soligor MC C/D f8 500mm T2-Mount

4 Antworten auf „Spiegeltele und Pentax Q – Nur eine Spielerei“

    1. Liebe Christine,

      für Lichtmalerei sicher zu gebrauchen 🙂

      Inzwischen habe ich ein Vergleich mit einem anderen Spiegeltele vorgenommen. Das oben vorgestellte Soligor scheint dejustiert zu sein.

      Demnächst hier mehr.

      LG Bernhard

  1. Gut, dann poste ich heute mal eine Ameise, wenn ich zuhause bin. Ohne Spiegel.
    LG aus dem starken Westfalen
    Michael (Atomanton – wenn Du ihn noch kennst)

    1. Lieber Michael,

      meine Präferenzen waren mehr Asterix, Lucky Luke, …

      Bin schon auf Deine Ameise gespannt

      LG Bernhard aus dem doppelbildigen Neckartal

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