Weiter geht es mit dem zweiten und letzten Teil.

Den heutigen Feiertag habe ich mit meiner Frau genutzt um eine Tagestour nach Oberstdorf zu machen. Das Wetter hat super mitgespielt.

Das Bild ist mit Offenblende (f1.5) entstanden.
Es ist traurig mit anzusehen, wie langsam aber sicher die Streuobstwiesen verschwinden. Die Menschen habe keine Lust mehr diese zu pflegen, für das Obst bekommt man fast nichts mehr, Most stellt man nicht mehr selber her, so bleibt die Ernte liegen.

Wenn man die Bäume nicht richtig pflegt und rechtzeitig alte Bäume ersetzt, sieht es so traurig aus wie auf dem Bild.
Ich bin gerade dabei das Objektiv kennen zu lernen. Am Beispiel des Schopftintlings kann man sehr gut die Unterschiede bei Blende f1,5 (Offenblende) und Blende f2.8 sehen.
Zuerst einmal das Bild mit Blende f1,5:

Bei Offenblende kommen die Bilder weichgezeichnet heraus. Zudem ist der Schärfeabfall zu den Rändern hin schon sehr stark zu sehen. Man sollte daher das Motiv mittig platzieren um die Zentrumsschärfe auszunützen.
Nun das Bild mit Blende f2.8:
Heute Morgen auf einer Streuobstwiese bei Altenriet gesehen. Offenblende und leicht beschnitten.

Jutta hat jeden Dienstag einen Fotowettbewerb für digitale Dunkelkammerkünster, er wird “Der DigitalArt -Dienstag” genannt.
Diesmal gibt es ein ganz „spannendes“ Bild. Eine Masten einer 330 000 V (330kV) Leitung.
Das Ausgangsbild:

Das digitale Ergebnis: