Adaption von Objektiven aus Ritsch-Ratsch Kameras

Nach einem Kom­men­tar auf den Beitrag Fotografie: Ich habe eine “Ritsch-Ratsch-Klick”! hat sich Hol­ger bei mir gemeldet und ange­fragt, ob ich nicht Bilder von Umbau dieser Objek­itve habe. Ich musste ein wenig im Archiv suchen und habe einige Bilder von den Umbaut­en gefunden.

Bilder die ich mit diesen Objek­tiv­en gemacht habe kann man unter fol­gen­den Tags find­en: #157 und #172 finden

Die Bilder #1-#3 zeigen ein aus­ge­bautes Objek­tiv aus ein­er Ritsch-Ratschkam­era. Ein Stre­ich­holz dient als Vergleichsmaßstab.

 

Bild #1 — Das aus­ge­baute Objek­tiv von oben
Bild #2 — Das aus­ge­baute Objek­tive von der Seite
Bild #3 — Das aus­ge­baute Objek­tiv von hinten

Beim Aus­bau der Objek­tive gehe ich nicht zim­per­lich um, so sieht es nach ein­er Aus­bauorgie aus (Bild #4):

 

Bild #4 — Man sieht noch einige Reste von diversen Ritsch-Ratsch Kameras

Bild #5 zeigt einige ent­nommene und schon für die Adap­tion ver­pack­te Ritsch-Ratsch Objek­tive. Bish­er bin ich noch nicht dazu gekom­men diese zu adaptieren.

Bild #5 — Wenn man genau hin­schaut find­et man min­destens 4 aus­ge­baute Objek­tive aus Ritsch-Ratsch Kameras

Warum mache ich das eigentlich? Ist doch etwas arg schräg oder?

  1. Neugi­er, wie sich solche 08/15 Objek­tive aus ehe­ma­li­gen Massen­waren so an mod­er­nen dig­i­tal­en Sys­temkam­eras schlagen
  2. Freude am Fotografieren
  3. Basteln und Tüfteln macht mir Spaß
  4. 3D Druck­tech­nik (CNC Fräs- und Drehtech­nik ist noch nicht out, nur verschoben)
  5. Etwas machen, was noch nie jemand gemacht hat (scheint sog­ar eine Welt­premiere zu sein, da ich ähn­lich­es noch nicht im Inter­net gefun­den habe) 🙂
  6. Es entspan­nt mich vom täglichen Ham­ster­rad der Arbeit

 

Bild #6 und Bild #7 zeigen das Col­or-Agnar 1:9,5/26 mm an der Olym­pus OM‑D E‑M5.

 

Bild #6 — Col­or-Agnar 1:9,5/26 mm an der Olym­pus OM‑D E‑M5 von vorne
Bild #7 — Col­or-Agnar 1:9.5/26 mm an der Olym­pus OM‑D E‑M5 von schräg oben

In Bild #8 seht Ihr ein Adapter­mod­ell, dass ich skalier­bar mit SCAD erstellt habe.

 

Bild #8 — Diese Adapter sind ziem­lich insta­biel. Da muss mich mir noch etwas anderes ausdenken.

Bilder #9 und #10 zeigen das Kodak Pock­et Insta­mat­ic 200 f11 25mm and der Pen­tax Q.

Bild #9 — Das Kodak Pock­et Insta­mat­ic 200 f11 25mm and der Pen­tax Q von oben
Bild #10 — Das Kodak Pock­et Insta­mat­ic 200 f11 25mm and der Pen­tax Q von der Seite

Bilder #11 und #12 zeigen das licht­starke Agfa Soli­nar 2.7!! 26mm an der Sony NEX 5N.

 

Bild #11 — Das Agfa Soli­nar 2.7 26mm an der Sony NEX 5N von vorne
Bild #12 — Das Agfa Soli­nar 2.7 26mm an der Sony NEX 5N von oben

Die Bilder #13 und #14 zeigen das Col­or-Agnar 1:9.5/26mm an Olym­pus OM‑D E‑M5.

Bild #13 — Das Col­or-Agnar 1:9.5/26mm an Olym­pus OM‑D E‑M5 von der Seite
Bild #14 — Das Col­or-Agnar 1:9.5/26mm an Olym­pus OM‑D E‑M5 von schräg vorne. Sieht fast aus wie ein Pinholeobjektiv

Ich habe fest­gestellt, dass ich Euch noch gar nicht die besten Bilder, die ich mit diesen Objek­tiv­en gemacht habe, gezeigt habe. Werde ich dem­nächst mal nachholen 🙂

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6 Gedanken zu „Adaption von Objektiven aus Ritsch-Ratsch Kameras

  1. Oh Löwe, auf Bild vier sieht es ja wild und ungestüm aus!🤭
    Aber ich ver­ste­he Dich, bin ich doch selb­st auch Auto­di­dak­tiger, wen­ngle­ich in anderen Mate­ri­alien und mit andren Zie­len, aber mein Lager ist auch speziell!🤦‍♀️
    Daß Du es erk­lärst und begrün­d­est, ist infor­ma­tiv und sagt viel über Dich aus.(Dr.psysch.Tiger)👩‍⚕️🙂
    Liebgruß
    aus Tigerhausen
    🐯

    1. Oh, die Tig­er­au­gen haben mich durchschaut 😀

      Das in Bild #4 ist in die Müll­tonne gewan­dert. Alles was Licht bricht habe ich behalten 🙂

      Jo jo, mein Fotogeraffellager …

      LG Bern­hard

        1. So, nun ste­ht der Leo auf dem Schlauch? Gäbela? Was ist denn das? Bildungslücke 🙂

          Wün­sche noch einen schö­nen Sonntag

          LG Bern­hard

          1. Hat der Leo selb­st benutzt, gestern oder vorgestern, diesen Aus­druck! Allerd­ings als Verb “gäbele”.
            Und der Tiger (natür­lich null Ahnung vom “zumin­d­est hochgr­a­di­geren” Schwä­beln) 🙄 hat dann danach ge-ecosi­a‑t und dann hier das passende Nomen benutzt. Nur damit der Leo weiß, er kann dem Tiger nicht ein­fach was schwäbis­ches unter­jubeln und denken, der überge­ht das unbekan­nte ein­fach, der Tiger!
            😁 Nix da! Da wird sich schlau gemacht!🤣

            1. Hey, das ist vom Tiger gemein: Ein schwäbis­ches Wort aus dem Kon­text zu reißen 😀

              doing­do­ing

              LG Bern­hard

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