Klostermühle mit Kollimator

Bild #1 – Die A7s und das Kollimatorselbstbauobjektiv harmonieren aus unerklärlichen Gründen sehr gut miteinander
Kamera: Sony A7s
Objektiv: Kollimator Linse provisorisch auf eine Makroschnecke adaptiert

8 Comments

  1. Wenn das die Erfinder dieser Kamera wüssten – statt sie mit viel teurer Peripherie auf hohem Niveau für Video zu nutzen (was sie, wie man hört, ja auch sehr gut kann), sitzen da in Deutschland ein paar positiv-irre Bastler, freuen sich wie Bolle über 12 Megapixel fullframe und schrauben alles dran, was 50 bis 120 Jahre alt und auch nur ansatzweise durchsichtig ist …

    Im Grunde könnten sie bei Sony auch mal eine Sonderedition Altglas der 7s auflegen: Alle Videofunktionen und überhaupt alles weglassen, was sich nur über Menü steuern lässt; ein Einstellrad für Verschlusszeit +A, eins für ISO +A, eins für Belichtungskorrektur. Eine Funktionstaste, um plus Rad händisch die adaptierte Brennweite einzugeben (wie bei Nikon schon lange Standard – aber dann bitte auch mit direktem Einfluss auf die Steuerkurven von Stabi und ISO-Automatik), eine gut erreichbare Funktionstaste für die Bildschirmlupe, dann noch einen Schalter für Stabilisator ein/aus, fertig.

    Das wär doch die perfekte Kamera für all die alten Säcke, die noch einen Schrank voll Ausrüstung aus den Achtzigern daheim haben und gern digital weiterverwenden würden, aber keine Lust haben, statt einer richtigen Kamera einen komplizierten Mini-PC zu bedienen. Aber die Hersteller wollen ja lieber auch neu gerechnete plastikgefasste Objektive verkaufen, die in Wirklichkeit kaum jemand braucht …

    1. Lieber Christian,

      da hast Du mich im ersten Absatz treffend beschrieben 😀

      Ja, so eine reine Fotomaschine ohne viel Schnickschnack, das wäre es. Leider sind wir nur eine Niesche 🙁

      Mit den plastikgefassten Objektive hast Du völlig recht, wie lange die funktionieren werden? Sicher keine 111 Jahre wie mein bisher ältestes Objektiv 😀

      LG Bernhard

      1. Lieber Bernhard,

        ich meinte da aber schon uns beide 😉

        Tatsächlich habe ich ja wenige Wochen vor dir auch eine 7s erster Generation in gutem Zustand und zu gutem Kurs finden können. Meine D700 war zwar etwas eifersüchtig und sagte etwas wie, „Pffft, was findsten an der, die löst auch nicht höher auf als ich?“, aber auf den Hinweis, dass die Sony im Gegensatz zu gewissen SLRs auch mit Leica M und Exa und überhaupt so ziemlich allem Glas in meinen Regalen zurechtkommt, war sie dann ruhig …

      2. Lieber Christian,

        ups, habe ich gar nicht mitbekommen, dass Du Dir eine A7s zugelegt hast 😀

        E-Mount ist zum Adaptieren ideal, deshalb hatte ich das System 2012 zur Altglasadaptiererei ausgewählt.

        Inzwischen habe ich alle 3 Erstversionen, A7, A7r und A7s 😀

        LG Bernhard

      3. Du konntest das bisher auch nicht mitbekommen bzw. nur manchmal am Bilddateinamen erkennen. Ich schreib einfach nicht mehr so gern wie früher über Dinge, die mit Konsum im weitesten Sinne zu tun haben …

        Aber das E-Bajonett ist wirklich klasse fürs Adaptieren, bei den 7ern vor allem die erste Generation, bei der die Griffmulde noch schön flach ist – das macht das Anbauen an Großformat-Platinen einfach. Ab der zweiten Generation verliert man einfach Weitwinkel-Tauglichkeit, auch wenn der Stabilisator der Neueren manchmal schön wäre. Aber für engere Bildwinkel, wo man den wichtiger braucht, haben wir ja auch beide noch die stabilisierte OM-D, nüch 😉

      4. Lieber Christian,

        da werden Deine Rauschbilder aber ordentlich überbelichtet, wenn Du mit der A7s und 100000 ISO Bilder im dunklen Wald aufnehmen möchtest 😀

        LG Bernhard

  2. So ist das doch mit vielen Dingen, sogar mit Menschen soll es das geben!
    😁
    Zu genau dem Thema (also alt und gebraucht) habe ich heute auch einen Beitrag, nur aus anderem Materialbereich.🤓
    😉
    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

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