Bild der Woche #58 (KW05/2021) – Ich brauch etwas buntes

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Mich hat heute der Rappel gepackt. Regen, Regen, alles Grau und Nass. Da habe ich in der Auslage eines Supermarktes dieses enteckt:

Bild #58 – Farbe, etwas farbiges, Hurra!

Dieser Beitrag auf 12lensesin7groups hat mich angeregt, eines meiner vielen Heliose auszuführen. Diese lagen über Jahre hinweg in der Schublade

Kamera: Sony NEX 3A
Objektiv: #353 Helios-44-2 f2 58mm M42-Anschluss
 

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16 Antworten

  1. Ayka sagt:

    Genau das Richtige für die aktuell viel zu vielen grauen Wintertage.
    Danke für den tollen Lichtblick.
    Ayka mit ihrer Begleiterin

  2. Tiger sagt:

    Ich sehe, daß
    die Osterglocken locken,
    den Leo zu den Blüh-Auslagen,
    ihn dürstet nach bunteren Tagen.

    und nach Frühling (ohne Heizkissen) 😁

    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

  3. picpholio sagt:

    Frühling is da…

  4. Jutta sagt:

    Ja, das muss jetzt sein, lieber Bernhard. Die kleinen Narzissen sehen immer ganz bezaubernd aus. Bei mir steht jetzt auch immer einiges. Die Farbe braucht man einfach.

    Liebe Grüße
    Jutta

  5. Ute Lark sagt:

    So schoen! Das brauchen wir.

  6. Reinhard sagt:

    😊 Na siehst du… geht doch! Und die Farben stimmen auch. Weiter so, nur Mut…

    • Der Löwe sagt:

      Lieber Reinhard,

      erst einmal herzlich Willkommen auf meinem Altglasgeraffel-Fotoblog

      Irgendwo müssen noch 3-4 Heliosse rumliegen … ja, ja, das mit der Ordnung.

      LG Bernhard

      • Reinhard sagt:

        Na dann… Ich will mich mal ein wenig näher vorstellen, das Persönliche über mich auf meinem Blog klingt ein wenig zu hart, auch wenn ich jedes Wort so meine. Eigentlich war ich zu Beginn meiner Karriere als Fotograf von Qualität besessen. Es gab nichts, was ich nutzte um die Qualität meiner Bilder zu steigern. Es gab damals noch kein Digital. Es gab damals Minolta, Nikon, Canon… Und ich begann mit einer Minolta 7000. Das Ding welches von sich behauptete, den ersten AF der Welt zu besitzen. Und dazu gab es ein 1.7/50mm. Ein Kodak Gold 100 Film belichtet und ich war infiziert. So etwas Tolles hatte ich noch nie gesehen. Aber überspringen wir einfach mal einige Zeitpunkte, sonst wird das zu lang, wenn auch vielleicht spannend.
        Jede Menge Bilder gemacht, daneben Lektüre verschlungen wie blöde… Irgendwann kam dann der Punkt wo die Bilder so werden, das man angesprochen wird auf eine Mitgliedschaft in einem Fotoclub. Hab mich breit schlagen lassen – sechs Jahre lang mehr schlecht als recht im FC Eckernförde die Sucht nach guten Bildern gestärkt. Erste Erahrungen mit der Studiolitzanlage. Und das zweite Minolta Modell erworben: 700si – und weil ich mit mehreren Filmen/Brennweiten gleichzeitig auf Pirsch war, etwas später die Minolta 800si dazu gekauft. Und natürlich den üblichen Objektivbrimborium dazu. Doch irgendwann kam der Punkt, wo es einfach nicht mehr ging… ich wollte meeeehhhr…. und so wechselte ich in den FC Schleswig. Damals ein sehr elitärer Club. Es war nicht einfach die alten Hasen von meinem Können zu überzeugen. Denn sie machten mit ihren Wettbewerben beim DVF viele vorderste Plätze. Was mich nicht davon abhielt, die darauf folgenden Meisterschaften allesamt als erster zu gewinnen. Sechs an der Zahl… ich hatte mich mehr als etabliert. Wohl gemerkt, alles analog… Wir hatten einige Profis zur Hand, die ebenfalls Mitglieder waren und uns in vielen Sachen anleiteten. Heinz Teufel, ehemals GEO Fotograf, brachte uns die Sicht auf die Natur zurück, Hans-Jürgen Vermeehren, die Makro und Tierwelt, Holger Münchow die Ansichten auf hübsche Mädchenkörper und Hans Häbler stand uns im Labor zur Seite… es war ein Traum. Doch Träume können platzen. Und dieser Traum war für mich bald ausgeträumt. Genau an dem Tag, wo die digitale Fotografie im Club Einzug erhielt. Es dauerte nicht lange, drei vier kurze Jährchen, bis der Digitalismus über uns alle herfuhr, wie mit dem Holzhammer. Kameras kosteten jetzt nicht mehr 1200 DM, sondern 1500, 2800, oder gar 4000 Euro. Je teurer desto besser… so hatte das Elitäre wieder an Macht gewonnen. Denn nur damit war man schließlich in der Lage auch die begehrten ersten Plätze zu sichern. (wer’s glaubt…)
        Seit einigen Jahren ziehe ich mich immer weiter zurück aus dem Clubleben, ich werde es wohl dieses Jahr auch ganz aufgeben. Denn seien wir mal ehrlich: Fotografen arbeiten doch am liebsten allein, in der Gruppe geht mir das ewige Gefrage nach” Welche Brennweite stellst du denn ein?”, oder “sind 1/1000 s Belichtungszeit genug?”, oder “wieso eigentlich ein Stativ?” so was von auf den S…! Was danach kommt, das ist dann wieder wichtig für uns: WAS halten die Bewunderer unserer Bilder denn nun von unseren Ergebnissen? Dazu wird sich dann wiedwer getroffen und dann geht es los, das Gefachsimpel, ohne welches wir überhaupt nicht exestieren können. Meistens geht es um Technik… Oder Selbstbeweihräucherung – Schmarrn!… Wenn du nicht weißt, wie das funktioniert mit Blende, Belichtungszeit und ISO, dann solltest du lieber aus Streichhölzchen etwas basteln. Allerdings, etwas was viel wichtiger ist und sehr viel schwieriger zu kommentieren ist, ist die Bildqualität. Nicht unbedingt, wie sauber sie ausgeführt wurde, sondern, WAS willst du uns damit sagen, WARUM hast du dieses Bild geschossen, dieses WARUM beschäftigt mich seit den Jahren, wo ich dem FC Schleswig so langsam den Rücken gekehrt habe.
        Nach Modelshootings ohne Zahl, nach digitalen Experimenten, die mich nie befriedigt haben, stockte ich nach einer Canon 10 D, 20 D, mit der ich 11 Jahre ohne Unterbrechung fotografiert habe, mit einer Canon 5D Mk III auf, ohne mir über die Folgen des hohen Preises von 3400 Euro überhaupt Gedanken zu machen… seit einiger Zeit lege ich mir immer wieder mal ein analoges Objektivschätzchen zu, als erstes kam das Helios 44M, doch das bekam den richtigen Swirrl irgendwie nicht so hin, wie das Helios 44-2, das Ding macht mir einfach eine Riesenfreude mit der ganzen Fehlbarkeit als Obkektivkonstruktion. Dann folgte das dritte Helios im Bunde. NAGELNEU und direkt aus Russland: Das Zenith Helios 40-2-C- 1.5/85. Hier mal ein Beispiel von dieser russischen Ingeniuerskunst
        https://12lensesin7groups.wordpress.com/2019/08/03/zenit-helios-40-2-c-1-5-85mm/
        Das Ding ist wie ein Pinsel für einen Maler. Darauf folgten dann einige Pentacons mit unzähligen Blendenlamellen. 2/400, 2.8/135 und dann noch ein Reveunon 2.8/135. Alles Objektive zum Süchtig machen. Ich hätte zur gleichen Zeit auch bei den Primoplans zuschlagen sollen, kann ich denn ahnen, das da auf einem Mal so viel Altglassüchtige herum laufen und die Preise derart in die Höhe gingen?
        Das soll jetzt erst mal genug sein… :-))))) Aber so verstehst Du mich zumindest, wie ich ticke… Mal sehen, was ich hier in Deiner Zauberkiste alles finde…
        LG Reinhard

        • Der Löwe sagt:

          Uff, lieber Reihnard,

          für Deine ausführliche Antwort müsstest Du mindestens 10 Fleißkärtchen bekommen.

          Dein Kommentar spornt mich an, einen Beitrag über meinen fotografischen Werdegang zu schreiben. Dauert nur ein wenig …

          Nur kurz vorweg, ich bin mehr der Autodidakt und kommen aus der Knipserecke

          Noch etwas, Du hast richtig erkannt, man muss sich mit seinen Bildern zufrieden stellen und nicht anderen (Kritikern) zu gefallen. Das verbiegt einen.

          Konstruktive Hilfe (Kritik) kann man aber immer gut gebrauchen aber keine Belehrungen

          LG Bernhard

          • Reinhard sagt:

            😄 Da geht’s doch schon los. Was ist fundierte Kritik? Schönes Bild bedeutet genau das Gleiche wie Sch…Bild. Kommt es jetzt darauf an WER das Bild gut oder schlecht heißt? Ein Lob vom Profi wertet das Bild demnach auf, der Knipser wertet es ab? Fragen, mit denen ich mich seit Jahrzehnten auseinander setze. Letztendlich ist jedes Bild welches wir schießen als erstes für uns selbst wichtig. Danach kommt die Frage: Für die Wand oder für die Tonne? Und diese Fragen stelle ich mir, obwohl auch ich nur ein Hobbyknipser bin.

            • Der Löwe sagt:

              Lieber Reinhard,

              Konstruktiv ist, gute Hinweise zu geben, was dem Betrachter stört, oder Tipps wie man etwas besser machen könnte.

              Belehrende Kritik ist destruktiv. z.B. In dieser Situation ist doch ganz klar, dass man Blende 99 nimmt

              Ich bin gerade auch dabei meine ersten Bilder aus der Altglasära zu sichten, und es fallen viele davon in den Mülleimer. Vor allem wundere ich mich, wie viele Bilder ich von einem Motiv geschossen habe ohne mir dabei etwas zu denken.

              Heute mache ich max 2-3 Bilder von einem Motiv (meistens mit anderer Blende oder Belichtung), in der Regel aber nur eines.

              Na ja, Hobbyknipser würde ich Dich nicht mehr nennen, da untertreibst Du aber ganz gewaltig

              Ich verorte Dich mindestens im oberen Amateurbereich.

              LG Bernhard

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