Buchalovs Antwortsbild zu pingpongpeng #100:

Buchalov schreibt zu seinem Foto: „Der Löwe lieferte das Stichwort zu meinem Nachfolgebild in seinem letzten Beitrag: Selbstportrait. Ich hätte das Stativ benutzen können. Wollte ich aber nicht. Einen Spiegel schon. In der Hoffnung auf Reflexe, die die Dreiecksblende zeigen sollte. Das aber hat nicht funktioniert. Ein Selbstportrait finde ich schwierig. Denn was soll man von sich zeigen, mit welcher Wirkung bzw. Absicht. Wenn man einen Teil von sich zeigt, läßt das Schlüsse auf die gesamte Person zu? Parts pro toto? Oder exemplarisches Prinzip. Schwierig, schwierig. Ich habe mich entschlossen meine Augen zu fotografieren, denn sie sind momentan deutlicher Ausdruck meines Seelenlebens und zeigen wie es mir insgesamt geht. Ich habe die Dreiecksblende verwendet und versucht, die Unschärfe zu vermeiden. Aber wie so oft klafft zwischen Anspruch und Ergebnis eine Lücke.“
Des Löwen’s Überlegungen: “ …die Brille ist das verbindende Element … denn der Löwe braucht auch so ein Fahrradgestell auf der Nase … Kurzsichtig und Altersweitsichtigkeit … also vollblind … da dem Löwen manchmal der Schalk im Nacken sitzt, hat er die Flugzeugaufsteckblende genommen … dann noch Aluminiumfolie zerknüllt … und Taschenlampenlicht für die Spitzenlichter … all das kennt man schon beim Löwen … dreimal Klick … eines für die Tonne … und schon hat mat ein wunderbares Weitblickbrillenmotiv … denn Flugzeuge bedeuten Ferne beim Löwen …“
Das Bildmotto lautet daher: „Des Löwen Weitblickbrille“

Das Bild sand auch zur Auswahl:

Kamera: Sony A7 II
Objektiv: #142 Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Flugzeugaufsteckschlitzblende
Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen
Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard
Links:
Vorgänger: pingpongpeng #101 | Buchalov und sein Selbst | Kollaboration | experimentelle Altglasfotografie
Nachfolger: Pingpongpeng #103 und #102 | Buchalov und die zwei Linsen | Kollaboration | Altglasfotografie
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