Meine erste digitale Kamera für Wechselobjektive war die Canon EOS 600D. Ich erinnerte mich an meine alte Porst Kamera mit einigen Objektiven . Nach einigem Suchen fand ich diese in der Rumpelkammer. In meiner Naivität hatte ich gedacht, man kann dieses einfach so an die 600D anschließen. 🙂
Aber oh weh, es ging nicht. Aber mein Ehrgeiz war geweckt.
Nach einigem nachforschen hatte ich den Bajonett-Typ herausgefunden, es war der Pentax-K Anschluss. Toll, was nun.
Im weiten Web hat man was von einen Adapter Pentax-K auf EOS gefaselt. Ok, dann mal los mit der Suche.
Auf ebay fündig geworden und billigst aus China bestellt. Dauerte Wochen. Irgendwann war der Adapter da. Die 50mm Festbrennweite irgendwie drangefummelt und festgestellt keine Autofokus 💡 .
Damals in 2012 war ich wirklich etwas „unwissend“ in Sachen Adaptierung von manuellen Objektiven an digitale Kameras.
Also weiter geforscht. Aha, man muss den A-Modus nehmen (bitte nicht lachen) und dann manuell scharfstellen.
Die erstbeste Rose im Garten aufgesucht und ein Bild gemacht.
Hier das Resultat:

Ich war vom Resultat zuerst einmal enttäuscht, total unscharf, gar nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Also das ganze erst einmal bei Seite getan und mit AF-Objektiven fotografiert. Nach einiger Zeit das Bild noch einmal angeschaut und dann hat’s klick gemacht.
Der Foto- und Altglasvirus hatte mich voll erwischt. Davor hatte ich maximal geknipst.
Mich würde es interessieren, wie Ihr zum Fotografieren allgemein und mit Altglas im speziellen gekommen seid.
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