#276 Schneider-Kreuznach Componon‑S f2.8 50mm — 1€ Projekt — Wasserturm von Cuxhaven

#1 Wasser­turm von Cux­haven

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Einsatz eines 3D Druckers für die Adaption von Objektiven an digitale Kameras (9)

So und nun noch zum let­zten Teil mein­er 3D Druck­er Serie. Ich hoffe ich kon­nte ein wenig inter­esse bei Euch weck­en.

 

Nach­dem ich mein adap­tierte Super­schw­ergewicht Visiomat 1,9/141 nun einige male ver­wen­det habe, habe ich einige Schwach­punk­te in meine Konzept erkan­nt.

Die Wand­stärke mit 2 mm ist ein­fach zu dünn, bei aus­ge­fahren­em Objek­tiv ver­formt sich der Außen­tubus um einige 10tel mm. Das reicht aus um die Fokuss­ch­necke verkan­nten zu lassen. Daher bin ich auf 4mm Wand­stärke zurück gegan­gen. Was natür­lich den Mate­ri­alein­satz und die Druckzeit ver­dop­pelt.

Das Verkan­ten wird auch begün­stigt, wenn man das Gewinde der Fokuss­ch­necke bis fast ganz ans Ende führt (bish­er ca 5 mm Abstand). Nun bin ich auf 2 cm hoch gegan­gen.

Aus Vor­sicht hat­te ich den Durchmess­er für das zu adap­tierende Objek­tiv einige 10tel mm größer gewählt, mit dem Ergeb­nis, dass sich das Objek­tive um diesen Befes­ti­gungspunkt gedreht hat und mit der Zeit gelock­ert hat. Man hat­te immer ca. 0,2° Tilt gehabt. Nun bin ich auf das exak­te Maß von 62mm gegan­gen. Das Objek­tiv sitzt nun satt.

Hier ein Bild vom Mod­ell:

Übri­gens so ein Druck dauert ca 35 Stun­den, und ver­braucht ca. 30 Meter Fil­a­ment. Da muss man auf­passen, dass man aus­re­ichend Fil­a­ment auf der Rolle hat.

Wenn ich mal so richtig in Fahrt gekom­men bin, kommt das nach einiger Zeit her­aus:

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