Antworten zu Jürgens Fragen zum Bankenfimmel

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Jürgen hat im Post zum Bernhards Bankenfimmel (71) einige interessante und herausforden Fragen an mich gestellt.

Ich dachte, es wäre zu schade, wenn meine Antworten irgendwo in den Kommentaren versumpfen würden und habe bntschieden, die Antworten als eigenen Beitrag zu verfassen. Denn sicher hat sich der eine oder andere dieses Fragen auch schon mal gestellt.

Ich finde es echt supter, das Jürgen mich einfach mal frägt, warum und weshalb tust Du das. Ich fordere auch die anderen Blogleser heraus, mir solche Fragen zu stellen. Nur zu!

Die gesammtelten Antworten gibt es unter dem Tag Bernhards Antworten nachzulesen.

So, nun zu den Fragen von Jürgen:

Worin besteht die Faszination des Motivs?

Uhh, Volltreffer und versenkt!

Das entstand ganz langsam, erst einmal hier eine verfallene Bank und dann mal dort eine Bank. Ich hatte diese mit in meinen Beiträgen verwoben. Für mich waren es dann irgenwann willkommene Motive um meine Altglasadaptionen im Nahbereich und Offenblende zu erproben. Die Fragen, die mich dabei hauptsächlich interessieren, wie ist der Schärfentiefenverlauf und das Bokeh eines Objektivs bei Offenblende.

Man kann als Antwort sagen: Mich faszinierte anfangs mehr die Eigenschaften des adaptierten Altglases als die Bänke selber.

Was verbirgt sich hinter dem Wort “Bankenfimmel”?

Das war eine Bauchentscheidung, vielleicht auch bedingt, dass viele gesagt haben, “Du hast ja einen Fimmel/Knall mit Deinen vielen Objektiven und Kameras”.

Als dann auf den Spaziergängen mit meiner Regierung, diese beim Fotografieren von Bänken in dem Sinne sagete, “Du hast einen Fimmel, schau da ist eine Bank für Dich”, fing ich an zu überlegen, den Bänken eine eigene Rubrik zu verschaffen.

Dann gefiel mir auch die Doppeldeutigkeit des Wortes Bank in der Deutschen Sprache, wie z.B.:

  • Etwas auf die lange Bank schieben.
  • Etwas auf die Bank bringen.
  • Bankencrash – Bänke jeglicher Art können zusammenbrechen.

Im Laufe meiner Blogerzeit hatte es mir immer mehr Spaß gemacht Wörter neu zu kreieren, das ist im Deutschen ja ziemlich einfach, und auch bei zweideutige Anmerkungen steckt der Schalk im Nacken, denn etwas Spaß muss sein.

Vor allem die tigerlichen und leonischen Kommentarschlachten sind fast schon legendär zu nennen aber das ist ein ganz eigenes Thema.

Das waren in etwa die Hintergründe für den Bergriff “Bankenfimmel”.

Kommen wir zu letzten Fragen.

Und was zeichnet die einzelnen Bänke individualistisch eigentlich aus?

Diese Antwort überlasse ich gerne den Blogbesuchern.

Wenn man die einzelnen Kommentare zu den Bankfimmelbeiträgen genau durchliest, findet man zu den einzelnen Bänken immer wieder interessante Anmerkungen der Leser, was diese gerade fühlen oder mit der Bank so machen würden.

Anscheinend scheint das Thema Bankenfimmel etwas viruelent in der Blogercommunity zu werden, da auf den einem oder anderen Blog auf meinen Bankenfimmelthreat Bezug genommen wird.

So, nun bin ich am Ende mit meinem Latain. Nun dürft Ihr ran, ich bin gespannt wie Ihr meinen Bankenfimmel beurteilt.

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10 thoughts on “Antworten zu Jürgens Fragen zum Bankenfimmel

  1. Ich beurteilte ihn schon immer als als unterhaltend! Nur hieß er bei mir nicht speziell so, sondern floß immer zufällig in irgendwelche Posts mit ein, aber immer anders wortspielerisch. Finden tut man drum bei mir nichts 🙄, da ich ja durch diese Spielereien immer neue Wortschöpfungen 😖 habe und somit die Suchfunktion im Blog bei mir hinfällig ist.😁
    Aber egal, und wie sagte mein alter Meister immer? “Hauptsache gesund”(das war von ihm dann natürlich ironisch gemeint)🤓🤣

    Fimmeldida und fimmeldidö,
    Liebgruß,
    Tigerlein🐾
    😁

    1. Freut mich, dass der Tiger den leonischen Bankenfimmelfred unterhaltend und nicht abschreckend findet

      Ja, ja, der Kaffee mit Butler Leo ist sicher die Antriebsfeder

      LG Leo

  2. Lieber Bernhard,

    sehr interessant, was Du hier geschrieben hast. Wobei ich auch der Meinung bin, dass man manches auch nicht erklären kann oder muss. Dann müsste ich jetzt überlegen, warum ich rostige Nägel fotografiere.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Jutta

  3. Lieber Bernhard!
    Es freut mich natürlich, dass aus meinen Fragen sogar ein Blogbeitrag geworden ist und Du so ausführlich geantwortet hast. Deinen Ansatz der Altglasfotografie finde ich sehr spannend, aber das weißt Du ja schon, und ich wollte nicht nur über technische Details reden, sondern einfach mehr darüber erfahren wie der, der diese Fotos macht, tickt und ob er sich Gedanken macht über das, was da geschieht, Ob sich dahinter eine “fotografische Philosophie” verbirgt wäre als Ansatz zu hoch gegriffen. DAs war von mir nicht gemeint.
    Ich gehöre zu denen, die der Meinung sind, dass Bloggen und Fotografieren auch auf einer reflektierten gedanklichen Basis stehen sollten. Denn ansonsten ist es Geschwätz oder Knipserei. Es ist schon bedeutsam zu wissen, warum ich einen rostigen Nagel fotografiere. Denn mit den gezeigten Bildern zeige ich auch immer mich selbst und teile etwas von mir mit.
    Alles Gute, Liebe Grüße
    Jürgen
    ei

    1. Uff lieber Jürgen,

      wieder so viele Gedanken von Dir

      Ich bin mehr der spontane, aus dem Bauch heraus reagierende Praktiker. Ich sehe was, überlege kurz, Bild oder nicht Bild, Motive ausrichten, Klick fertig. Das ganze dauert vielleicht 15-20 Sekunden.

      Die letzte Zeit beschäftige ich mich vermehrt mit Bildaufbau, Bildgestaltung und solch theoretisches Gedöns

      Finde so langsam Gefallen daran und lasse es dann in die Bilder einfließen.

      Das ich ein Bilde zuvor im Kopf komponiere, dann Tage lang auf das richtige Licht oder Situation warte, ist nicht so mein Ding, da bin ich zu ungeduldig.

      LG Bernhard

      1. Lieber Bernhard,
        ich wollte Dir kein schlechtes Gewissen machen. Um Gottes Willen! Deine Art zu fotografieren ist Deine Art. Fertig. Andere fotografieren anders und beides kann gut nebeneinander stehen bleiben, finde ich. Deine kurzentschlossene Art des Fotografierens hat ja auch den großen Vorteil, dass die Bilder lebendig wirken und die spontane Energie sichtbar wird.
        Liebe Grüße
        Jürgen

        1. Lieber Jürgen,

          da mach Du Dir mal kein schlechtes Gewissen Echt nicht Ich habe nur manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Regierung wenn sich wieder einmal eine Linse zu mir verirrt

          Ich bin nicht nur schnell sondern oft auch Faul, nicht mal einen störenden Grashalm entferne ich, das merke ich erst oft bei der digitalen Bearbeitung, schade, wenn das oder jenes nicht mit drauf wäre …

          Künstlerpech

          LG Bernhard

  4. Lieber Bernhard,
    ich finde jeder kann seinen Fimmel haben, oder sollte es vielleicht sogar.
    Mein Problem ist es oft nur, einen entsprechenden Kommentar abzugeben. Ich verstehe nix
    von Linsen usw…ich weiß auch nicht, was ich zu einer Güllepumpe sagen sollte.
    Aber ich schaue mir deine Beiträge gerne an, und versuche mich in deine
    “Welt und Sichtweise” einzugucken….
    Auf jeden Fall bin ich der Meinung, jeder sollte was und wie fotografieren, wie er es möchte.
    LG. Karin M.

    1. Liebe Karin,

      vielen Dank für Deine offene Rückmeldung. Viele kommentieren das was Ihnen gerade in den Sinn kommt, was sie mit der Bank machen würden, etc. Fast alle Besucher sind Linsenlaien

      LG Bernhard

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