Raus aus dem Kreativitätsloch #1 | Standortbestimmung Um meinen fotografischen Standort zu bestimmen habe ich mir einige Fragen gestellt. Keine Sorge, ich führe (noch) keine Selbstgespräche. Zuerst die Fragen, die Ihr Euch gerne auch selber stellen dürft und diese hier als Kommentar oder bei Euch auf Eurem Blog beantworten dürft (dann bitte einen Link zu Eurem Beitrag hinterlassen). Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert? Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen? Bin ich in meiner Krativität stehen geblieben, wenn ja, wo und wann bin ich falsch abgebogen? Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst? Was bedeuten für mich Fotoregeln?Welche befolge ich typischerweise? Nun möchte ich für mich und für Euch die obigen Fragen beantworten. Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert? Huh, gar nicht so einfach zu beantworten. Für mich als Altglasbegeisteter haben eigentlich zwei Dinge immer im Vordergrund gestanden. Zum einen, alte Objektive vor einen digitalen Sensor zu bringen um deren Charakter an verschiedenen Kameratypen (Sensoren) experimentell zu erforschen.Für mich waren moderne Objektive wegen ihrer „Kälte“ nie attraktiv gewesen und vor allem waren diese für mich preislich in unerschwinglichen Spähren entrückt. Unbezahlbar. Und dann fotografiere ich überwiegend mit der größtmögtlichen Blendenöffnung der jeweiligen Objektive. Bei der Verwendung der offenen Blende zeigt sich nämlich der wahre Charakter eines Objektivs. Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen? Es gibt eizelne Bilder, da kann ich sagen, wow, echt gelungen! Aber zu 99,99% meiner Bilder muss ich ehrlich sagen: Einheitsbrei, wäre vielleicht besser gewesen diese nicht gemacht zu haben. Also in Summe: Sehr unzufrieden. Bin ich in meiner Krativität stehen geblieben, wenn ja, wo und wann bin ich falsch abgebogen? Als ich anfing immer mehr Bilder zu machen, ohne auf das Motiv zu achten. Hauptsache ein Bild war das Motto. Da war nichts mehr überraschendes in den Bildern. Ich hörte irgendwann auf Dinge zu adaptieren. Das LeoMonokel und das Spionar waren die letzen Verrücktheiten dieser Art. Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst? Irgendwie schon. Viele Besucher kamen mit meinen geswirlten, geflarten, unscharfen Bilder nicht klar und äußerten Ihre Ablehnung oder Unbehagen. Das schneint mich im Unterbewußtsein domestiziert zu haben. Das Ergebnis war meiner Meinung nach der schon oben genannte Einheitsbrei. Was bedeuten für mich Fotoregeln? Fotoregeln haben Ihre Berechtigung für mich, sollen mich aber nicht versklaven. Mein Motto lautete: Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden. Welche befolge ich typischerweise? Fluchtlinien und Drittelregel. Was ist mein Fazit: Ich muss dringend zurück zu meinen fotografischen Wurzeln. Alles mögliche und Unmögliche adaptieren und ausprobieren. Die „Unzulänglichkeiten“ der Objektive bewußt einsetzen. Und dann diese an den unterschiedlichen Kameratypen und Sensoren zu erforschen.Gleichzeitig möchte ich wieder meinen Motivblick schärfen und die Kreativität weiterentwickeln.Daher wird es in loser Reihenfolge immer wieder Kreativitätslochüberwindungsbeitrage geben. Ich bin auf Eure Meinungen und eigene Fragenbeantwortungen gespannt. Vielleicht ergibt sich daraus eine Krativitätsselbsthilfegruppe. Who knows! Bisherige Beiträge zum Thema Kreativitätsloch:Kreativitätsloch — Wie damit umgehen Angesehen: 11 Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Beitragsnavigation Das „schiefe Haus“ zu Ulm #1 One Comment Lieber Bernhard! Ich möchte kommentieren, weiss aber nicht so genau, was ich schreiben soll. Denn der gedankliche Berg, der durch Deine Fragen aufgeworfen worden ist, erscheint mir riesig. Und komplex. Und bedeutsam. Aber jetzt im Moment ist das zu viel und überfordert mich. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es solche markanten Punkte auf der kreativen Reise gibt und die müssen bewältigt werden, sonst wird das nix für die Zukunft. Unterstützung oder Hinweise oder moralische Unterstützung von Außenstehenden machen da Sinn. Ich werde in mich gehen und das Thema „vertikulieren“. Und Dir ein paar Stichworte zukommen lassen, wenn ich sie für hilfreich halte. Manchmal, wenn ich kreativ, privat oder auch beruflich an solch einem Knotenpunkt angelangt war, habe ich versucht für die einzelnen Aspekte des Problems ein Bild zu finden: fotografisch, zeichnerisch oder druckgrafisch. Die Beschäftigung damit hat mir oft geholfen und sehr oft einiges deutlich gemacht. Liebe Grüße Jürgen Wird geladen … Antworten Antworte auf den Kommentar von Hans - Juergen Kuester Antwort abbrechenDeine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. 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Lieber Bernhard! Ich möchte kommentieren, weiss aber nicht so genau, was ich schreiben soll. Denn der gedankliche Berg, der durch Deine Fragen aufgeworfen worden ist, erscheint mir riesig. Und komplex. Und bedeutsam. Aber jetzt im Moment ist das zu viel und überfordert mich. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es solche markanten Punkte auf der kreativen Reise gibt und die müssen bewältigt werden, sonst wird das nix für die Zukunft. Unterstützung oder Hinweise oder moralische Unterstützung von Außenstehenden machen da Sinn. Ich werde in mich gehen und das Thema „vertikulieren“. Und Dir ein paar Stichworte zukommen lassen, wenn ich sie für hilfreich halte. Manchmal, wenn ich kreativ, privat oder auch beruflich an solch einem Knotenpunkt angelangt war, habe ich versucht für die einzelnen Aspekte des Problems ein Bild zu finden: fotografisch, zeichnerisch oder druckgrafisch. Die Beschäftigung damit hat mir oft geholfen und sehr oft einiges deutlich gemacht. Liebe Grüße Jürgen Wird geladen … Antworten