Heute sind wir der Hitze etwas entflohen (bis 35° C) und in den Nordschwarzwald gefahren. Beim Mummelsee ist das heutige Tagesbild entstanden.
Mit Luminar 4 ist es sehr einfach den Himmel zu ersetzen. Ich mag solche Spielereien gar nicht aber ich zeige Euch was mit einem Klick machbar ist.
Ich habe an der Sony NEX 3, einer APS-C Sensor Kamera, einen Lens Turbo verwendet, dieser verschafft den gleichen Bildeindruck, wie an einer KB-Sensorkamera. Ja, ja, Fachchinesisch und gaga … 🙂
Bild #169a – Der Himmer war milchig und dunstig, hier ist der Himmel ausgebrannt (zu hell). Es ist die Originalvorlage
Bild #168 – Da es noch früh am Morgen war, konnte ich bis auf ca 25 cm rangehen, da ich ja kein Makro dabei hatte. Nach dem Bild ist er davongeflattert(mehr …)
Das Objektiv hatte einen riesigen Makel, es ließ sich nur bis ca. 5m scharf stellen, ist mir bisher nicht aufgefallen, weil ich bisher immer im Nahbereich Bilder gemacht hatte.
Ich habe kurzerhand das Objektiv zerlegt und auf Unendlich gebracht. Nun weiß ich auch wie man solch ein Objektiv aufbaut. Ich hoffe, dass der Junglöwe bis zum Winter die große Drehmaschine noch auf die Zyklenautomatik mit Frequenzumrichter umbauen kann. Denn dann kann ich auch mehrgängige Gewinde drehen … Dann baue ich mir solche Objektive selber 😀
Nennt man auch Reasemblieren oder profaner ausgedrückt: Industriespinonage 🙂
Bild #167 – Der Hölderlinturm versteckt sich hinter der Trauerweide in der Bildmitte
Übrigens: Zur Zeit entwickle ich meine RAW-Bilder alle mit Luminar 4. (kostenlose Werbung)
Die Objektivekennenlernphase geht weiter. Heute noch vor 7 Uhr ging es in den Wald. Die folgenden beiden Bilder zeigen, was für ein unterschiedliches Ergebnis eine gerinfügig veränderte Position hervorbringen kann.
Bild #166a – Hier ist so ziemlich alles enthalten was es an Objektivfehlern so geben kann 😀 (mehr …)
Nun heißt es, das neue Objektiv kennen zu lernen. Ihr dürft dabei mitleiden 😀
Bild #165a – Lavendel ohne Steckblende. Das „Glühen“ ist nicht zu übersehen
Das Objektiv hat auch eine Tendenz zum Swirlen 😀 Oh Ihr Ärmsten, da müsst Ihr nun durch 🙂 Schauen wir uns mal das nächste Bild an, dort habe ich die f2.9 Einsteckblende verwendet.
Man kann mich für verrückt halten … ich habe mir nach längerer Abstinenz ein Neuglas zugelegt. Das Objektiv ist ein Achromat mit Steckblenden 😀 Es ist ein „moderner“ Nachbau einer Objektivrechnung aus dem Jahre 1839. Es ist ein Daguerreotype Achromat by Chevalier à Paris 1839 1:2.9/64mm mit diversen Steckblenden.
Ein paar Blüten im Garten konnte ich als Motive auftreiben.
Bild #164a – Kartoffelblüte mit einer Art Sternblende(mehr …)