Heute habe ich meinen vorerst letzten hermetosphärischen Versuch auf den Weg gebracht. Mit dem bisher größten Gurkenglas möchte ich herausfinden, wie sich des Gärtners ärgstes Unkraut so in einer abgeschlossenen Umgebung verhält. Deshalb habe ich ein Teilstück einer Windenwurzel, Wurzelstück einer Quecke und eine Löwenzahnwurzel in Gartenerde gesteckt. In freier Natur reichen diese Wurzeln aus um einen Gärtner so richtig zu ärgern.
Ein wenig Moos durfte auch noch eingeschlossen werden.
Mit jedem leeren Gurkenglas mit >750 ml beginnt ein neuer Verusch. Ich abe Split, Steine, einen Farn, der sich in einer Pflasterfuge wuchs mit hinein gesetz. Dazu Samen von Löwenzahn und Primelchen (nicht ganz ausgereift). Dazu noch anderes Fugenezugs. Dazu abgefallene Nadeln von meiner Himalaya Zeder.
Bild #1 – Es blubbert krächtig. Die Algen produzieren Sauerstoff
Was mir im obigen Bild nicht gefällt, sind die roten Flecken rechts oben. Ich dachte zuerst an Reflektionen, ich habe noch einmal richtig nachgeschaut, es scheint eine Art Schimmelpilz zu sein. Das ist nicht gut.
Den Pflanzen scheint es bisher prächtig zu gehen, bin selber überrascht, dass das bisher so super funktioniert. Vielleich Anfängerglück, aka „der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln“ …
Heute hat es gut geregnet, damit war die Gelegenheit da, Versuch 2 einer Hermetosphäre zu starten. Bei Versuch 1 habe ich Moos, etwas Erde, 2 große Steine und algiges Wasser verwendet. Bei Versuch 2 habe ich nur Pützenwasser, Schottersteine mit Anhaftungen und einen kleinen toten Ast, der herumlag, in ein Gurkenglas gegeben. Nun heißt es warten, was sich daraus so entwickelt.
Beide Gläser habe ich so fest wie möglich zugeschraubt. Sollten damit hermetisch von der Außenwelt abgeschottet sein.
Bild #1 – Aus dieser Pfüzte stammt der Inhalt(mehr …)