Mit diesem Bild fing alles an

Vor sieben Jahren schon mal veröffentlicht, man wie die Zeit dahinfliegt:

Meine erste digitale Kamera für Wechselobjektive war die Canon EOS 600D.  Ich erinnerte mich an meine alte Porst Kamera mit einigen Objektiven . Nach einigem Suchen fand ich diese in der Rumpelkammer. In meiner Naivität hatte ich gedacht, man kann dieses einfach so an die 600D anschließen. :-)

Aber oh weh, es ging nicht. Aber mein Ehrgeiz war geweckt.

Nach einigem nachforschen hatte ich den Bajonett-Typ herausgefunden, es war der Pentax-K Anschluss. Toll, was nun.

Im weiten Web hat man was von einen Adapter Pentax-K auf EOS gefaselt. Ok, dann mal los mit der Suche.

Auf ebay fündig geworden und billigst aus China bestellt. Dauerte Wochen. Irgendwann war der Adapter da. Die 50mm Festbrennweite irgendwie drangefummelt und festgestellt keine Autofokus :idea: .

Damals in 2012 war ich wirklich etwas „unwissend“ in Sachen Adaptierung von manuellen Objektiven an digitale Kameras.

Also weiter geforscht. Aha, man muss den A-Modus nehmen (bitte nicht lachen) und dann manuell scharfstellen.

Die erstbeste Rose im Garten aufgesucht und ein Bild gemacht.

Hier das Resultat:

Mit diesem Bild fing alles an

 

Ich war vom Resultat zuerst einmal enttäuscht, total unscharf, gar nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.

Also das ganze erst einmal bei Seite getan und mit AF-Objektiven fotografiert. Nach einiger Zeit das Bild noch einmal angeschaut und dann hat’s klick gemacht.

Der Foto- und Altglasvirus hatte mich voll erwischt. Davor hatte ich maximal geknipst.

 

Mich würde es interessieren, wie Ihr zum Fotografieren allgemein und mit Altglas im speziellen gekommen seid.

8 Comments

  1. Mit 18. also 1978 habe ich meine erste Minolta XG-M zum Geburtstag bekommen und losgelegt. Ein paar Objektive kamen dazu und Natur und Theaterfotografie waren mein Revier. Ein großer Karton Papierbilder wartet jetzt auf mein Rentendasein. Ein paar einfache Kameras kamen als Immerdabei dazu, bis die Digitalfotografie so. ca. 2001 Einzug fand zunächst dienstlich dann privat, nachdem meine große lebenslange Liebe mich mit einer schwarzen Nikonfreundin D90 sehr glücklich gemacht hat. Und so kam ich nach und nach hin zum Vollformat.
    Das in aller Kürze aus dem fotoverrückten Westfalen
    Michael

  2. Lieber Bernhard :bye:

    Eine spannende Frage, die Du da gestellt hast. Ich antworte gerne darauf:

    Die Fotografie hat mich eigentlich schon immer interessiert – allerdings eher hinter der Kamera als davor. Als meine Eltern bemerkten, dass ich mit meiner kleinen Panasonic-Kamera plötzlich überall fotografierte, bekam ich zu Weihnachten eine Canon EOS 1000D geschenkt. Sie wussten wohl, dass ich mir eine „richtige“ Kamera wünschte, auch wenn ich das nie ausgesprochen hatte.
    Einen klaren Anfangspunkt meiner Leidenschaft gibt es gar nicht. Vielleicht entstand sie auch dadurch, dass ich immer wieder beeindruckende Fotos anderer Fotografen gesehen habe und dachte: Es wäre schön, die Welt selbst einmal so festhalten zu können.

    Am Anfang fotografierte ich lange im Automatikmodus. Erst später begann ich, mich intensiver mit ISO, Belichtungszeit und Blende zu beschäftigen. Aus dem Knipsen wurde langsam Fotografieren. Meine fotografische Basis lag damals vor allem in der Natur- und Makrofotografie.

    Mit Altglas kam ich erst durch Deine Beiträge in Berührung. Anfangs habe ich nur gelesen und mich informiert, doch irgendwann war die Neugier da – mein erstes Altglas wurde ein Domiplan. Danach kamen immer mehr hinzu. Mein Rekord lag einmal bei rund 60 Objektiven, bis mir klar wurde, dass nicht die Menge entscheidend ist. Heute sind es etwa 30 Altgläser, die ich bewusst ausgewählt habe.
    Mich fasziniert an Altglas vor allem ihr Charme. Die Bilder wirken manchmal fast wie eine kleine Zeitreise. Außerdem mag ich das vollständig manuelle Arbeiten und die Kontrolle über jede Einstellung.
    Mein liebstes Altglas ist ein Industar, das Sterne ins Bokeh zaubert. Auch meine Helios-Objektive oder einige von Meyer Görlitz mag ich sehr. Gerade dass viele Altgläser nicht perfekt sind, macht sie für mich interessant – ich spiele gerne mit Schärfe und Unschärfe im Bild. Heute nutze ich Altglas zwar etwas seltener als früher, aber bewusster. Für mich sind sie eine kreative Ergänzung zu modernen Objektiven.

    Und letztlich ist Fotografie für mich vor allem eines: ein schönes Hobby. Sie entspannt, bringt mich nach draußen und sorgt dafür, dass ich die Welt bewusster wahrnehme.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dir und Deiner Familie
    Sandra!

      1. Das hast du schön gesagt – ja so ist es, lieber Bernhard. Die geistigen Kinder wollen auch gepflegt und genährt werden und fordern ihr Lebensrecht. Abfallprodukt: Glück des Ernährers.

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